Warum erfolgreiche Menschen privat versichert sind
Shownotes
Gesetzlich oder privat krankenversichert – was ist wirklich besser?
In dieser Folge sprechen wir Klartext über eines der meistdiskutierten Themen in Deutschland: Krankenversicherung.
Und vor allem über die vielen Mythen, Halbwahrheiten und falschen Annahmen, die sich hartnäckig halten.
Du erfährst: – wo die echten Unterschiede zwischen gesetzlich und privat liegen – warum viele Menschen Leistungen und Kosten falsch vergleichen – für wen sich die private Krankenversicherung wirklich lohnt – welche Mythen über steigende Beiträge im Alter nicht stimmen – und warum deine gesundheitliche Absicherung die Basis für deinen Erfolg ist
Diese Folge gibt dir nicht nur Fakten, sondern auch eine klare Einordnung – damit du bessere Entscheidungen für deine Zukunft treffen kannst.
🎯 Wenn du wissen willst, wie du deine finanzielle Strategie ganzheitlich aufbaust, dann melde dich für ein persönliches Gespräch.
Mehr von mir: Website: https://baensch-finanzstrategien.de Instagram: @baensch_finanzstrategien
produziert von Arabella Hüttinger I www.arabella-creativeoffice.de
Transkript anzeigen
(0:04 - 0:14)
Erfolgreiche Leute labern nicht, erfolgreiche Leute machen. Ich bin Björn Wensch, Finanzstratege, Mentor und Speaker. Hier erwarten dich die Finanzstrategien und Denkweisen, die dich wirklich weiterbringen.
(0:16 - 0:49)
Vermögensaufbau, Riskmanagement, steueroptimierte Entscheidungen und das Mindset, das finanziellen Erfolg erst möglich macht. So wie jeder Spitzensportler einen Trainer braucht, begleite ich Menschen, die wachsen wollen. Kein Gelaber, sondern Klartext.
Erfolg ist planbar und braucht klare Strategie. Das ist so ziemlich eine von den schlechtesten Aussagen. Ja, wenn ich also zwar Unternehmer werden möchte oder vielleicht sogar bin und ich sage, mein Ziel ist ja das gesetzliche herauszukommen.
(0:51 - 1:33)
Gesetzliche Krankenversicherung versus Private. Ja. Würdest du uns da heute mal ein paar Fragen beantworten? Ganz, ganz spannendes Thema.
Ja, selbstverständlich beantworte ich da ein paar Fragen. Vielleicht auch tiefergehend, weil eben oft Unmissverständnis in der Gesellschaft besteht. Magst du mal den grundlegenden Unterschied erklären? Ja gut, der grundlegende Unterschied.
Das heißt, wir haben keine Zweiklassengesellschaft. Ich glaube jeder, der gesetzlich krankenversichert ist und keinerlei Zusatzversicherung oder nichts hat am Wochenende. Also klassisch beim Skifahren war und sich dabei verletzt hat und dringend zu einem Facharzt muss, kann gar keine Lieder von singen, wie lange es braucht.
(1:33 - 1:54)
Wenn man nicht irgendwo ganz, ganz gutes Vitamin B hat, ist man bei so einem Facharzt dann mal den Termin bekommt. Ich sage selbstverständlich, wir haben ja eine Zweiklassengesellschaft. Aber wenn es immer wieder heißt, Bürgerversicherung, das war mal so ein Schlagwort, noch vor Zeiten der Pandemie, wo das immer wieder aufgeploppt ist.
(1:54 - 2:12)
Auch da habe ich immer ein bisschen das Schmunzeln. Ich darf eines nicht vergessen, wer macht die Gesetze in unserem Land? Wer stellt solche Dinge um? Sind alles überwiegend Beamte. Wie sind Beamte versichert, Privatkranke versichert? Fazit, ein Grä, hakt der anderen kein Auge aus.
(2:12 - 2:26)
Also von dem her ist das auch ein Thema. Außerdem können wir uns das schon gar nicht jetzt in der aktuellen Situation auch nur annähernd finanziell leisten. Und selbstverständlich haben wir, was Krankenversicherungsbereiche angeht, eine Zweiklassengesellschaft.
(2:26 - 2:59)
Also das ist meine persönliche Meinung. Wie ist es bei den Beiträgen? Kann man das sagen, die eine ist günstiger, die andere ist teurer? Ja, man muss, man darf immer nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, sondern man muss wirklich Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Wenn ich heute gesetzlich krankenversichert bin, über der Beitragsbemessungsgrenze verdiene, die ein bisschen über Mitte 70.000 Euro im Jahr liegt aktuell, nächstes Jahr wieder steigen wird, dann darf ich eines nicht vergessen, ich gehe jetzt mal von einer Person aus, alleinstehend, keine Kinder, nichts.
(3:00 - 3:32)
Den kostet die gesetzliche Krankenversicherung Arbeitgeber, Arbeitnehmeranteil zusammen circa, je nach Zusatzbeiträge, die sind ja auch unterschiedlich, jetzt gehe ich von einem Mitte 40-Jährigen aus, rund 1260 bis 1300 Euro. Was habe ich denn dazu für Leistungen? A, ich habe mal generell ohne Auslandszusatzversicherung keinen Schutz im Ausland. Also sprich, ich benötige dazu erst einmal eine kranke Zusatzversicherung fürs Ausland.
(3:32 - 4:00)
Im Normalfall, wenn man zum Zahnarzt geht, weiß auch jeder, die wollen auch Geld verdienen, die Materialien kosten Geld, was habe ich denn für Leistungen? So ganz grob, bitte das nicht auf die Goldwaage legen, aber etwa 30% von dem, was die gesetzliche bezahlt. Wenn ich eine Krone brauche oder wenn ich ein Implantat brauche, den Rest bezahle ich selber. Also brauche ich auch dazu eine kranke Zusatzversicherung, wenn ich mich dagegen absichern möchte.
(4:01 - 4:37)
Sprich, ein Zahnzusatz. Wenn ich dann eventuell auf eine geplante OP oder durch einen Unfall auch eine nicht geplante OP in ein Krankenhaus reinkomme, darf ich eines nicht vergessen, naja, wie möchte ich denn liegen? Möchte ich ein- oder Zweibettzimmer? Wenn ich das haben möchte, kostet mir das am Tag so, je nach Region, das ist ein bisschen verschieden, in welcher Region ich bin. Wenn ich sowas haben möchte, zahle ich am Tag entweder 70 bis irgendwo 120 Euro, ansonsten liege ich halt in einem Mehrbettzimmer in der Anführungszeichen Massentierbehandlung.
(4:38 - 5:14)
Ob ich das unbedingt möchte, lasse ich dahingestellt, das entscheidet immer jeder selber. Jetzt sind wir wieder mit den 40-Jährigen, der über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, wenn ich vernünftige, ich meine, es gibt viele private Krankenversicherer, es gibt welche, die sind extrem günstig, würde ich niemals bei so einem abschließen, weil, das sage ich immer, es gibt gewisse Gesellschaften, das ist wie wenn ich einen Rolex am italienischen Strand kaufe und mich wundere, warum es 14 Tage später nicht mehr funktioniert. Die wenigsten lesen das Kleingedruckte Tuch oder mal genau die Tarifvariante, die sie eigentlich haben.
(5:14 - 5:46)
Wenn ich aber einen vernünftigen, privaten Krankenversicherer nehme, wo ich zum einen den vollumfänglichen Auslandsschutz drin habe, wo ich einen Zahnzusatz drin habe mit 90% Kostenübernahme. Wenn ich länger unterwegs bin im Krankenstatus, weil es auch jeder, bekomme ich nur 6 Wochen volle Gehaltsfortzahlung. Danach kommen rund 60% von der Krankenkasse, auch das habe ich in der privaten Landesstatt gesichert.
(5:46 - 6:03)
Da habe ich nämlich keine Netto-Lücke zu meinem sonstigen Einkommen, weil ich einfach das Tagegeld vernünftig ab dem 43. Tag absichere. Dann liege ich hier irgendwo zwischen 800 und 900 Euro, habe aber natürlich eine ganz, ganz andere Leistung.
(6:03 - 6:21)
Muss man einfach mal sagen. Jetzt geht es wieder um Leute, die gehen eigentlich so gut wie nie zum Arzt, vielleicht mal zu einer Impfung, aber nicht gleich wegen einer Erkältung. Dann kriege ich bei der privaten auch noch, wenn ich einen vernünftigen Versicherer habe, wenn ich ein Jahr leistungsfrei bin, bekomme ich auch noch einen Teilbetrag zurückerstattet.
(6:21 - 6:56)
Also das ist ein ganz, ganz breites Thema, aber definitiv ist die private Krankenversicherung kostengünstiger, leistungsstärker wie die gesetzliche. Und jeder, der die Möglichkeit hat, natürlich muss man das individuell betrachten, wenn es natürlich gewisse Vorerkrankungen gibt, dann komme ich sicherlich nicht mehr so leicht in eine private Krankenversicherung rein, wie wenn ich gern gesund bin. Aber ich kann jedem nur empfehlen, heutzutage sich wirklich, wenn die Möglichkeit besteht, privat kranken zu versichern.
(6:57 - 7:45)
Ich vergleiche das immer ein bisschen damit, wenn jemand ein neues Mercedes kauft oder einen neuen BMW oder ein niegelnagelneues Auto, dann versichert er das absolut komplett im Vollkasko-Bereich, nur beim eigenen Einkommensschutz. Und bei der eigenen Gesundheit hört es bei vielen leider auf, wobei eigentlich das die Basis ist, dass ich wirklich Spitzenmedizin bekomme, Spitzenversorgung, dass mein Körper wirklich gesundheitlich auf dem Top-Niveau ist, dass ich Top-Einkommen generieren kann, da achte die Wenigsten, oder eher weniger darauf achten. Und ich sage, das ist die absolute Basis, um hohe Einkommen zu generieren, brauche ich auch einen absoluten Spitzenmedizinische Versorgung und einen Top-Körper.
(7:46 - 8:26)
Also von dem her ganz klar die PKV, ich würde sie immer bevorzugen und nicht die PKV. Das heißt, wenn man sie nebeneinander noch mal vergleicht, wem würdest du jetzt die Private empfehlen und wem vielleicht auch nicht? Also gibt es auch eben Personenkreise, wo du es nicht empfehlen würdest? Das ist schwierig zu sagen. Wenn jemand die Möglichkeit hat, privat sich zu versichern, das heißt, wir haben ja unterschiedliche Systeme, wenn jemand beim Staat angestellt ist, dann gibt es Beihilfetarife, wenn jemand eben besser verdient ist und die Möglichkeit besteht, auch im Angestelltenverhältnis, definitiv in die Private.
(8:29 - 8:57)
Wenn jemand selbstständig ist, unternehmerisch, dann gibt es von mir überhaupt keine Frage. Also generell würde ich erstmal jedem, wenn die Möglichkeit besteht, dazu empfehlen, in die private Krankenversicherung zu gehen. Natürlich, wenn jetzt jemand mit 58, 60 Jahren hierher kommt und sagt, ich darf euch gerne privat Krankenversichern, da muss man schon ein bisschen auch darauf achten, wo liegt denn der Beitrag.
(8:58 - 9:13)
Aber wenn ihm das eher zweitrangig ist, ganz klar. Warum? Gehen wir doch mal ein bisschen zurück in die Historie, in die Vergangenheit. Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung habe ich eine sogenannte Mitgliedschaft.
(9:13 - 9:31)
Das wird jeder schon mal festgestellt haben, wenn er von der Krankenversicherung das Einnahmeschreiben kriegt. Mitgliedsbescheinigung einer gesetzlichen Krankenversicherung. Was bekomme ich denn bei einer privaten? Bei einer privaten habe ich ein juristisches Rechtswerk, sprich ich habe nämlich einen Vertrag, ein Vertragswerk.
(9:32 - 9:48)
Und wenn man jetzt mal so verfolgt, die gesetzliche ist im Laufe der Zeit immer teurer geworden. Und zeitgleich sind immer mehr Leistungen rausgefallen. Und das funktioniert halt in einem Vertragswerk nicht.
(9:48 - 10:06)
Das kann ich bei einer Mitgliedschaft machen. Ich vergleiche das immer ein bisschen, ich bin selber Vorständin im Tennisklub. Wenn wir als Vorstände zu zweit oder bei der Hauptversammlung beschließen, ok, zukünftig gibt es keine 8 Arbeitsstunden mehr, sondern 10 Arbeitsstunden bei gleichem Beitrag wie bisher.
(10:06 - 10:16)
Dann kann das Mitglied sich entscheiden, ok akzeptiere ich es oder drehte ich aus. Mehr Möglichkeiten hat er nicht. Und genau das gleiche ist bei einer gesetzlichen.
(10:16 - 10:34)
Natürlich ist der Markt heiß und kämpft heutzutage. Und ihr habt die Möglichkeit, ich kann meine gesetzliche Krankenversicherung zwar wechseln, ob ich das aber permanent machen möchte, lasse ich auch dahingestellt. Das ist wieder mit Arbeit verbunden.
(10:34 - 10:46)
Der Mensch ist eher ein Gewohnheitstier. Und alles was keine Arbeit macht, das ist gut. Von dem her, einfach mal aus der Historie heraus, Beitrag immer höher, immer weniger Leistung.
(10:48 - 11:05)
Das funktioniert bei einer privaten Krankenversicherung nicht, weil ich ein Vertragswerk habe. Klär doch mal den Mythos auf, bezüglich der steigenden Beiträge im Alter bei der privaten. Das ist das ganz, ganz große Argument, was immer ganz viele bei Beratungen bringen.
(11:05 - 11:31)
Ja, ich habe mich mit dem oder mit dem unterhalten. Und wenn ich dann nachfrage, wie alt ist denn die Person, das ist oftmals, ja nicht böse gemeint, aber es sind oftmals Personen, die eben schon lange krankenversichert waren vor 2008. Zum Jahr 2008 gab es große Reformen im ganzen, sowohl gesetzlichen wie auch privaten Krankenversicherungsbereich.
(11:32 - 11:47)
Und da stimme ich zu. Und zwar dahingehend bei allen, die vor 2008 privat krankenversichert waren. Heutzutage bei der privaten Krankenversicherung, wenn ich die heute neu abschließe, sind ganz andere Vorgaben.
(11:48 - 11:58)
Woher kommt das mit den steigenden Beiträgen? Im Alter wird es so teuer. Zum einen bei uns, wir weisen darauf hin, natürlich auch die private Krankenversicherung. Und dann wird die Inflation teurer.
(11:59 - 12:22)
Woher kommt es, dass heutzutage die älteren Mitglieder unserer Gesellschaft, also ich rede jetzt von 70, 80 Jahre, dass die privaten Krankenversicherungen so teuer sind. Es wurden früher lange nicht so große Altersrückstellungen gebildet. Zweiter Punkt, es wurde sich ja auch irgendwo in den 70er, 80er, 90er Jahren verkalkuliert.
(12:22 - 12:35)
Ein Versicherer legt Gelder zurück. Damals hatten wir im Zinsbereich zwischen 3, 5, 6, 7 und 8 Prozent, womit verzinst wurde. Mit diesem Zinseffekt haben die Versicherer gerechnet.
(12:36 - 12:50)
Jeder weiß, wir hatten vor 5 oder 4 Jahren Minusbereich im Zins. Also diese Zinsberechnung, die hat eben auch nicht funktioniert, die ging nicht auf. Der Zins hat immer mehr abgenommen für die angelegten Gelder.
(12:51 - 13:07)
Das ist ein zweiter Punkt. Dann die explodierenden Kostenexplosionen im medizinischen Bereich generell. Dann weiterhin die alternde Gesellschaft, wenn ich mir heute einen 70-Jährigen anschaue, das war früher ein 80-Jähriger, die sind bombafitt.
(13:08 - 13:25)
Natürlich die Kostenexplosionen in den Pflegeheimen etc. Heutzutage muss der Krankenversicherer der Privaten Altersrückstellungen entsprechend bilden. Auch in der privaten Krankenversicherung kann ich wechseln.
(13:25 - 13:50)
Und jeder der nach 2008 eine private Krankenversicherung abschließt, kann seine gebildeten Altersrückstellungen mitnehmen. Auch Tarifwechsel sind möglich. Weiterer Punkt, was viele vergessen mit Eintritt in die Rente oder wenn sie mal ihre Firma verkauft haben oder einfach nicht mehr aktiv tätig sind, vergessen, ihren Tarif einmal zu überprüfen.
(13:50 - 14:06)
Ganz offen, wenn ich ein Tagegeld habe, ab dem 43. Tag bin ich aber längst Rentner, den Tarif kann ich rauskündigen, den benötige ich nicht mehr. Weil ich kriege meine Rente, egal ob ich krank oder gesund bin.
(14:06 - 14:26)
Das sind die Punkte, die die heutigen Älteren unserer Gesellschaft gar nicht wissen. Weil die beschäftigen sich mit ihrem Tarif, den sie eben haben, lang vor 2008 abgeschlossen. Und wissen ja überhaupt nicht, wie das neue System eigentlich funktioniert.
(14:27 - 14:57)
Und deswegen, das ist wie du vorhin gesagt hast, ein Mythos mit der hohen Beitragsentwicklung. Also wenn mir jetzt jemand sagt, die gesetzliche Krankenversicherung wäre nicht auch nach oben gegangen in der Beitragsentwicklung, dann weiß ich nicht, auf welchem Planet er lebt. Ich kann mich an Zeiten erinnern, ich will jetzt hier keine Schleichwerbung machen, aber die Bundeskanzlerin zum Beispiel hatte einen Mitgliedsatz für die Versicherten in der Betriebskrankenversicherung von unter 9%.
(14:58 - 15:07)
Also 4,5% für den Arbeitgeber, 4,5% für den Arbeitnehmer. Unter 9%. Naja, wir sind bei 14,9% plus Zusatzbeiträge.
(15:07 - 15:33)
Ja, weil das wurde vereinheitlicht, dass die Gesetzlichen alle den gleichen Beitragssatz haben, plus eben ihre Zusatzbeiträge, plus rausgenommene Leistungen oder weniger Leistungen. Und da sage ich eben ganz klar, mit der Beitragsentwicklung, die gesetzliche wird genauso teurer, es wird nichts günstiger, man nennt es glaube ich Inflation, wenn ich es richtig weiß. Und genauso ist es auch in der privaten.
(15:33 - 15:46)
Dazu kann ich bei der privaten eines machen, zum Beispiel eine garantierte Beitragsentlastung im Alter. Das wissen auch viele nicht. Und da sage ich, naja, solange du gut verdienst, nimm das doch einfach mit rein.
(15:46 - 16:30)
Wenn du am Ende tatsächlich durch den Wechsel von den Einkommen, denen es eben möglich ist zu wechseln in die private, wenn du am Ende 2, 3, 400 Euro mehr netto monatlich zur Verfügung hast, dann nimm eben ein entsprechendes Altersvorsorgeprodukt, wo vielleicht nochmal ein steuerlicher Effekt daraus entsteht. Verwende das und sage, ok, speziell diese Versicherung ist später für meinen Beitrag in der privaten Krankenversicherung. Wenn dann, ach, der Beitrag doch nicht sich so ganz extrem entwickelt, dann ist es auch nicht schlecht, wenn du ein paar 100 Euro mehr auf der Seite hast, das ist später zum Leben, kenne ich keinen, der sagt dann nicht, das will ich jetzt aber nicht.
(16:31 - 16:51)
Also man muss das Ganze wieder in Bremsen sehen einfach. Und wie gesagt, auch die gesetzliche Brutalisation wird das definitiv nicht gut sehen. Wir haben es in den letzten Tagen gehört, Verwendung von Sondervermögen total zweckentfremdet, Wiederzufluss eben um den Sozialhaushalt irgendwie am Laufen zu halten.
(16:51 - 17:07)
Also naja, sind wir mal gespannt, was da noch kommt in der Zukunft. Ich weiß eines ziemlich sicher, ich glaube nicht, dass es eine Beitragssenkung in der gesetzlichen Krankenversicherung geben wird. Und selbst das kann ja in der privaten sogar passieren, das ist mir selber in der privaten schon passiert.
(17:08 - 17:25)
Für meinen Sohn waren tatsächlich die Beiträge 10 Jahre lang wirklich ein und derselbe Beitrag. Haben jetzt dieses Jahr zum ersten Mal eine Beitragsanpassung durchgeführt. Ich sage, nach 10 Jahren mal einen höheren Beitrag ist wohl in Ordnung.
(17:26 - 17:39)
Wie gesagt, die Medizin wird immer moderner, wir leben immer länger. Das heißt, weil jemand auch über 90 oder 100 wird, ist nicht unbedingt mehr die Seltenheit. Und irgendjemand muss das Ganze halt bezahlen.
(17:41 - 17:49)
Und es gibt ja auch verschiedene Pakete in der privaten. Also ich kann ja mit einem Basispaket einsteigen. Oder eben je nachdem, was man alles dann dazu nimmt.
(17:49 - 18:05)
Das rate ich unsere jungen Unternehmer. Wenn die sich wirklich frisch selbstständig machen, im Normalfall bitte, sind ja die jüngeren eher, ich rede jetzt von den männlichen, eher weniger beim Arzt. Dass Frauen natürlich zwei, drei Themen mehr haben.
(18:06 - 18:21)
Was aber nicht heißt, dass sie deswegen mehr krank sind, sondern einfach, da kommt halt nur der Frauenarzt dazu. Als junger Mensch gehe ich glaube ich nicht zum Männerarzt, wie es eben Frauen machen, was auch vernünftig ist. Aber ich bin eigentlich weniger beim Arzt.
(18:21 - 18:45)
Dann sage ich, Mensch, nimm doch erstmal einen Tarif einfach, dass, wenn es darauf ankommt, du entsprechend abgesichert bist. Du brauchst aber sicherlich nicht einen solchen Rundumschritt, wie jetzt vielleicht jemand, der schon Familie hat etc., wo einfach auch schon ein bisschen älter ist. Und wenn dein Unternehmen läuft nach drei, vier, fünf Jahren, dann kannst du ja immer noch wechseln in einen höherwertigen Tarif.
(18:45 - 18:59)
Also da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Und das ist wieder eine individuelle Sache. Es gibt Junge, die legen ganz brutal viel Wert, also ich habe auch schon mal einen Tant gehabt, Mitte Zwanziger wieder Pflege-Tagegeld.
(19:00 - 19:13)
Ja, okay. Wenn das für ihn individuell, welche Erfahrungen er gemacht hat, im Umfeld etc., weiß ich ja erstmal das. Wenn es für ihn individuell wichtig ist, dann soll er es bitte nehmen.
(19:14 - 19:26)
Aber es bestehen hier zig unterschiedliche Möglichkeiten. Das heißt, ich kann mich aber auch immer wieder runterstufen lassen im Beitrag oder in der Privaten? Ist das auch möglich? Das kommt darauf an. Also ich kann immer wieder auch in einen niedrigeren Tarif wechseln.
(19:28 - 19:46)
Ich kann natürlich nicht von einem Monat auf den anderen sagen, so jetzt will ich kein Einzelzimmer mehr, sondern es geht oftmals immer zum Jahresende mit dreimonatiger Vorlaufzeit. Aber natürlich kann ich auch sagen, das möchte ich nicht mehr und kann das dann auch wieder rauskündigen. Kann man machen.
(19:47 - 20:03)
Oft wird auch davon gesprochen, dass man ab einem bestimmten Alter dann wirklich nicht mehr rauskommt, oder? Das ist richtig. Und zwar, es gibt ja die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Die zählt eben, ob ich mich privat krankenversichern kann oder nicht.
(20:04 - 20:30)
So, diese Beitragsbemessungsgrenze hatte ich letztes Jahr, mein Doppelspiel, mein ehemaliger Doppelspielpapier im Tennis, der war um ein paar hundert Euro unter der Beitragsbemessungsgrenze. Da habe ich zu ihm gesagt, so pass auf, wenn du jetzt wechselst, er hätte eigentlich zurück müssen in die gesetzliche Krankenversicherung. Es ging um nicht ganz 700 Euro.
(20:31 - 20:56)
Daraufhin habe ich zu ihm gesagt, pass mal auf, geh zu deinem Chef, sag ihm bitte, er sollte 850 Euro im Jahr mehr Bruttogehalt bitte geben. Damit du über der Beitragsbemessungsgrenze bist, habe ihm die Rechnung aufgemacht, was auch der Arbeitgeber dadurch einspart, weil in der gesetzlichen wäre er weit über 1000 Euro gewesen. Sprich, das kommt ja auch dem Arbeitgeber zugute.
(20:56 - 21:15)
Der hat das ganz schnell durchkalkuliert und hat dann gesagt, naja, lieber gehe ich mal Mitarbeiter, diese 850 Euro brutto mehr, anstatt dass ich über 1300 Euro im Unternehmen Mehrkosten habe. Ein Sozialversicherungsbeitrag ist eine Differenz von über 500 Euro. Das machen wir so.
(21:16 - 21:36)
Ab diesem Jahr hat er das 55. Lebensjahr überschritten und somit zählt für ihn nicht mehr die Beitragsbemessungsgrenze. Also auch wenn er dann jetzt zukünftig unter der Beitragsbemessungsgrenze verdient, wird er in der privaten Krankenversicherung drinbleiben und hat sicherlich eine andere Versorgung.
(21:37 - 22:00)
Es spielen so viele Themen nachher hinten rein. Ich muss mir mal überlegen, wenn ich auch einen Unfall habe, entsprechend mit dem Auto oder jetzt geht Motorradfahrer-Saison wieder los, ich brauche nachher Reha, naja, da weiß ich, wo ich hundertprozentig besser aufkomme als in der privaten wie in der gesetzlichen, ganz klar. Das ist ja auch nochmal eine super Gehaltsverhandlungsgrundlage, wenn du gerade so erzählst.
(22:00 - 22:27)
Ja, man kann das schon auch, wenn das entsprechende Inhaber geführte Unternehmen sind, wo auch der Chef mal nur mitrechnet, dann kann man das durchaus echt als Argumentationsgrundlage nehmen und kann sagen, Mensch, wegen 600, 700 Euro bin ich unter der Brutto-Beitragsbemessungsgrenze. Mensch Chef, legen wir doch einfach 800 Euro im Jahr mehr drauf. Dann mache ich die Rechnung auf.
(22:27 - 22:39)
Guck mal, was du dadurch in die Sozialversicherung einsparst. Gibst mir dafür die 600, 700, 800 Euro mehr. Das ist aber für das Unternehmen rund im Jahr 1000 Euro, 1200 Euro Einsparung.
(22:40 - 22:56)
Also je nachdem, wo er da so liegt. Würdest du sagen, es gibt auch Nachteile in der privaten? Jede Medaille hat immer beide Seiten. Natürlich, der riesige Mythos übrigens, vielleicht nur mal, um da kurz darauf zu kommen.
(22:56 - 23:12)
Ich habe einen schweren Unfall auf der Autobahn, liege im Koma etc., muss auf die Intensivstation, habe einen Rettungshelikopter. Ich muss sofort im Vorfeld 40, 50, 60.000 Euro bezahlen. Der stimmt übrigens auch nicht.
(23:13 - 23:27)
Auch ein Krankenhaus kann mit einer privaten Krankenversicherung direkt abrechnen. Also sprich, so wie das früher üblich war, ich muss erst mal Tausende von Euro oder D-Mark damals vorstrecken. Das stimmt einfach nicht.
(23:29 - 23:40)
Nachteil, wie du eben gesagt hast, ich komme nicht so leicht raus. Ich habe oftmals eine Selbstbeteiligung. Das muss man auch ganz klar erwähnen.
(23:40 - 23:55)
Es gibt private Krankenversicherungen, auch ohne Selbstbeteiligung. Das ist extrem teuer. Aber ansonsten, ich erkenne für mich nicht groß den Nachteil.
(23:56 - 24:22)
Wenn ich natürlich in die Kinderplanung gehe, ich bin, das ist wieder irrwitzig in Deutschland, wenn ich mit der Mutter der Kinder verheiratet bin, und das ist einer gesetzlich, einer privat, dann müssen die Kinder privat krankenversichert werden. Wenn ich nicht verheiratet bin, dann kann man sogar frei wählen, ob die Kinder privat oder nicht privat sind. Das hängt von ein paar Faktoren einfach ab.
(24:23 - 24:41)
Also sprich, ich muss dann auch die Kinder privat krankenversichern. Wenn nachher einer drei oder vier Kinder möchte und die auch hat, dann sind das alleine mal für die Kinder ganz schnell acht, neunhundert Euro Beitrag. Aber auch für Kinder kriege ich bis zu einem gewissen Höchstsatz Zuschüsse vom Arbeitgeber.
(24:42 - 24:58)
Wissen übrigens viele auch nicht. Also Nachteile werden mir so erstmal nicht weiter bekannt. Ich sollte halt schon darauf achten, dass ich einen vernünftigen privaten Krankenversicherer habe.
(24:58 - 25:17)
Da gibt es dann so Kleinigkeiten, die oft einen großen Effekt haben. Vielleicht hat jeder schon mal das dreieinhalbfache Gebührenhöchstordnung gehört. Ich sollte natürlich schauen, dass meine private Krankenversicherung auch darüber hinausgehend eben Leistungen übernimmt.
(25:18 - 25:36)
Ich habe einen privaten Krankenversicherer. Ich kann mir egal wo in der Welt den Spezialist, den Arzt raussuchen. Wenn ich entsprechend das Krankheitsbild habe, wo ich wirklich zu einem Spezialist bin, dann kann ich mich auch wegen mir in der Schweiz behandeln lassen oder im Ausland einfach.
(25:39 - 25:57)
Also wirklich, um wirklich Spitzenmedizin zu bekommen, wenn es darauf ankommt. Wie gesagt, ich vergleiche das immer ein bisschen, wenn jemand ein neues Auto kauft, dann muss das von vorne bis hinten versichert sein, weil es könnte ja alles mögliche passieren, was tatsächlich so ist. Aber in der eigenen Gesundheit achtet man eher weniger drauf.
(25:57 - 26:22)
Wo ich sage, das ist ein scheiß Pferd von hinten aufgezogen. Sondern ich sollte erst schauen, dass wenn es bei mir irgendetwas Medizinisches gibt, dass ich dann auch wirklich die top medizinische Versorgung bekomme und mich eben nicht mit einem Massenprodukt hauptsache schnell irgendwo behandelnd zufrieden gebe. Weil nur wenn mein Körper top ist, kann ich auch top einköpfig erzielen und mit Leistung bringen.
(26:23 - 26:37)
Das ist halt so. Du hast gerade was von Zuschüssen gesagt für Kinder, für Angestellte. Wie ist das dann bei Selbstständigen? Ja, der Selbstständige, der hat ja natürlich auch nicht das.
(26:37 - 26:49)
Ich kriege von mir, als ich mein Arbeitgeber, kriege ich keinen Zuschuss für die private Krankenversicherung. Sondern ich zahle das halt komplett aus privater Tasche. Kann man nichts machen.
(26:49 - 26:57)
Ich zahle es aber gern. Wenn du das erziehst, müsstest du es genauso bezahlen. Da geht es halt nur mal nach Umsatz und Gewinn und Einkünfte.
(26:59 - 27:16)
Und bevor ich halt für relativ, Anführungszeichen, wir reden in Deutschland immer noch von einem hohen Niveau. Das darf man nicht vergessen. Aber trotzdem, im Vergleich, wir haben mit eines der teuersten Gesundheitssysteme, vom Beitrag her.
(27:17 - 27:29)
Und zeitgleich ewige Wartezeiten, wenn ich gesetzlich versichert bin. Und darauf bin ich ein ungeduldiger Mensch. Und wenn man gesundheitlich was hat, möchte ich auch nicht warten.
(27:30 - 27:42)
Aber ob ich 1.300 in der gesetzlichen bezahle, mein Junior dazu irgendwo 1.400 Euro. Oder ob ich im Monat nicht ganz 1.100 Euro bezahle. Da weiß ich, ich habe absolute Spitzenversorgung.
(27:42 - 27:53)
Sowohl für mich, wie auch mein Sohn. Da ist mir das eigentlich klar, was mir wichtiger ist. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter.
(27:54 - 28:05)
Meine Frau arbeitet ja auch im eingestellten Verhältnis. Also sie muss den Beitrag zu gesetzlichen bezahlen. Hat aber absolute privatärztliche Behandlung.
(28:06 - 28:23)
Ist gestellt wie ein Privatkrankenversicherter, weil ich entsprechende Absicherungen dafür gemacht habe. Weil mir das einfach wichtig ist, wenn ich am Sonntag oder am Samstag beim Skifahren und am Montag beim Facharzt sein, beim Sportarzt sein. Nicht erst in 6 oder 8 Wochen.
(28:23 - 28:32)
Wie es heute leider der Regelfall ist. Ich habe jetzt hier gerade selber im Unternehmen mit unserer Azubi. Klar, die ist gesetzlich krankenversichert.
(28:32 - 28:40)
Die verdient das soziallich nicht. Nur bei der Aufgemessungsgrenze. Ist jetzt leider schon seit einigen Tagen krank.
(28:41 - 28:48)
Und durch das, dass sie hier nicht in der Region groß geworden ist. Da ein, wo sie herkommt aus dem Allgäu. Da hat sie ihren Hausarzt.
(28:49 - 28:56)
Die ist gesetzlich krankenversichert. Die sucht hier seit einem halben Jahr einen Hausarzt. Keiner nimmt sie mehr auf.
(28:57 - 29:05)
Jetzt hat sie sich an eine Stelle gewandt, die ihr einen Hausarzt empfohlen hat. Der ist jetzt von hier aus 25 Kilometer weg. Nämlich in Stuttgart Innenstadt.
(29:06 - 29:21)
Und hat hier draußen, wo wir sind, in Rothesheim, dass sie überhaupt einen Hausarzt kriegt. Ich behaupte, hätte ich als Privatkrankenversicherter angerufen, hätte wahrscheinlich jeder Hausarzt gesagt, jawohl, sie können einen Bau bekommen. Es ist so.
(29:23 - 29:46)
Du hast vorher gesagt, deine Frau ist ja angestellt und eigentlich gesetzlich versichert. Aber du kannst sie dann trotzdem bei dir in die Private mit aufnehmen, oder? Wir haben einige Mandanten, wo das so der Fall ist, die eine volle private Krankenversicherung für ihre Ehefrau dazu haben. Also ein guter Freund von mir, der sagt, das interessiert mich überhaupt gar nicht, was das kostet.
(29:47 - 30:06)
Gut, dem geht es jetzt finanziell auch nicht ganz schlecht. Er sagt, er will mit dem ganzen Scheiß gesetzlich nichts zu tun haben. Er ist generell nur bei Ärzten, die Privatkrankenversicherter nehmen, weil er sagt, die können ganz anders agieren, die können ganz anders diagnostizieren und ganz anders handeln.
(30:07 - 30:25)
Er hat also eine volle private Krankenversicherung dazu, obwohl seine Frau in seinem Unternehmen mit angestellt ist. Ich sage immer, mir hat ein Teil so viel Gehalt, dass es über der Beitragsbemessungsgrenze ist. Das hat wiederum auch steuerliche Gründe, warum er das ganz so macht.
(30:26 - 30:42)
Weil er es lieber über Gewinnausschüttungen etc. macht und die zählen wiederum nicht bei der Berechnung zur Beitragsbemessungsgrenze. Es ist schon ein bisschen abwägen, wie man das Ganze gestaltet, gerade im eigenen familiären Betrieb.
(30:43 - 31:15)
Aber wir meinen, wenn man die volle private Krankenversicherung für ihre Frauen oder auch eine für ihren Mann bezahlt, obwohl sie eigentlich gesetzlich krankenversichert werden, dann muss sie halt auch die finanziellen Mittel haben. Du hast es schon mal erzählt, das ganze Mindset-Thema dazu, von wegen, ich sollte ja gar nicht das Ziel haben, aus der Privaten rauszuwollen. Tja, das ist so ziemlich eine der schlechtesten Aussagen.
(31:16 - 31:57)
Wenn ich also zwar Unternehmer werden möchte oder vielleicht sogar bin und ich sage, mein Ziel ist, nicht aus Gesetzlichen herauszukommen, dann frage ich mich, warum bist du Unternehmer? Machst du das Liebhaberei oder möchtest du eigentlich Geld verdienen? Wenn einer mit so einem Mindset herangeht, dann ist eigentlich Sozialhilfe und Abstieg ins finanzielle Elend vorprogrammiert. Da sollte man sich vielleicht schon mal Gedanken darüber machen. Weil, seien wir ganz ehrlich, man liest immer wieder, mach das, was dir Freude macht, mach das, was dir Spaß macht, dann wirst du glücklich sein und dann wirst du auch erfolgreich.
(31:58 - 32:08)
Das ist alles gut, recht und schön. Aber irgendwo ist jedes Unternehmen auch irgendwo eine wirtschaftliche Institution. Und zwar ein Wirtschaftsbetrieb, wo Gewinne erzielen sollte, wo Einkommen generiert werden.
(32:10 - 32:25)
Und da sollte das Streben nach mehr generell vorhanden sein. Weil sonst stimmt schon die ganze unternehmerische Einstellung nicht, weil von glücklich sein und mach das, was dir Spaß macht. Können wir ja alle mal hochrechnen.
(32:25 - 32:34)
Es gibt das Thema Inflation, ob ich da dann in 20 oder 30 Jahren von überleben kann. Glaube ich eher weniger. Wenn ich zu meinem Banker sage, ich brauche Kohle zum Einkaufen.
(32:34 - 32:43)
Und er sagt, da ist aber nichts da. Und ich gebe ihm zu Antwort, ja, aber ich war glücklich bei dem, was ich gemacht habe. Der mag das nicht sein für deinen Seelenfrieden, aber so habe ich es nicht für das Monetäre.
(32:44 - 32:56)
Also von dem her, sei auch ganz offen, das ist nicht unser Kundenklientel. Definitiv nicht. Da stimmt es einfach schon darüber nicht, von der Einstellung her zum Unternehmer da zu sein.
(32:56 - 33:02)
Ja, dass ich mir den Gedanken eigentlich gar nicht mache. Ich komme ja dann nicht mehr raus. Richtig.
(33:03 - 33:14)
Also wenn ihr entsprechende erfolgreiche Unternehmen aufbaut, dann darf man sich im Alltag nicht jucken, ob der Beitrag nach oben geht. Weil wie gesagt, sind wir bei dem Kreislauf. Auch die Gesetzgebung wird sicherlich nicht günstiger.
(33:15 - 33:35)
Also von dem her, dann bitte doch lieber auf der Anführungszeichen der Seite, wo ihr Topmedizinische Versorgung habt. Und auch ganz klar, oftmals nehmen ja die Wehwehchen und die Zipperchen eher im Alter zu und nicht in jungen Jahren. Also ich spreche gerade im Alter, brauche ja eigentlich eine vernünftige Versorgung.
Neuer Kommentar