Schnelles Geld ist schnell weg – so baust du echten Wohlstand auf
Shownotes
Viele glauben, dass man heute über Social Media, Krypto oder Network-Marketing schnell reich werden kann. Doch die Realität sieht anders aus.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum „schnelles Geld“ für die meisten Menschen nicht funktioniert – und was stattdessen wirklich langfristigen finanziellen Erfolg bringt.
Ich teile meine klare Einschätzung zu aktuellen Trends, erkläre, warum Emotionen bei Geldentscheidungen gefährlich sind und zeige, worauf es wirklich ankommt, wenn du Vermögen aufbauen willst.
Außerdem räumen wir mit typischen Vorurteilen rund um Network-Marketing und Strukturvertriebe auf und sprechen offen über Mindset, Disziplin und die Bedeutung von langfristigem Denken.
Du erfährst: – warum Hypes dich Geld kosten können – weshalb rationales Handeln entscheidend ist – wie du die richtige Strategie für dich findest – was hinter Network-Marketing wirklich steckt – und warum dein Mindset über deinen finanziellen Erfolg entscheidet
🎯 Wenn du verstehen willst, wie nachhaltiger Vermögensaufbau wirklich funktioniert – hör unbedingt rein.
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produziert von Arabella Hüttinger I www.arabella-creativeoffice.de
Transkript anzeigen
(0:04 - 0:14)
Erfolgreiche Leute labern nicht, erfolgreiche Leute machen. Ich bin Björn Wensch, Finanzstratege, Mentor und Speaker. Hier erwarten dich die Finanzstrategien und Denkweisen, die dich wirklich weiterbringen.
(0:16 - 0:45)
Vermögensaufbau, Riskmanagement, steueroptimierte Entscheidungen und das Mindset, das finanziellen Erfolg erst möglich macht. So wie jeder Spitzensportler einen Trainer braucht, begleite ich Menschen, die wachsen wollen. Kein Gelaber, sondern Klartext.
Erfolg ist planbar und braucht klare Strategie. Viele glauben, es lässt sich heute ganz, ganz schnell über Internet, über Social Media etc. viel Geld verdienen, über Networks etc.
(0:46 - 0:51)
Also es gibt einmal ein Grundsatz, schnelles Geld ist schnell weg. Hi Björn. Hi Arabella.
(0:52 - 1:16)
Was ist denn für dich heutzutage der einfachste Weg Geld zu verdienen? Das ist eine gute Frage. Was ist der einfachste Weg Geld zu verdienen? Für mich persönlich oder weißt du für die Allgemeinheit? Björn, für dich persönlich. Ok, für mich persönlich, indem ich entsprechend investiere, spricht in unterschiedliche Assets, in unterschiedliche Formen.
(1:17 - 1:37)
Sei es über Immobilien, durch Mieterträge, dadurch generierte Steuerverteile. Sei es, dass ich entsprechend in Investment-Fonds investiere. Also ich glaube, da gibt es nicht für jeden das für die Allgemeinheit passende Konzept.
(1:37 - 1:52)
Das gibt es nicht, sondern das ist immer eine individuelle Sache. Wie ist jemand schon aufgestellt, dass wenn man natürlich ein bisschen mehr Geld auf der Seite hat, es sicherlich leichter ist, Geld zu investieren und daraus mehr zu machen. Das dürfte ja auch logisch sein.
(1:53 - 2:09)
Aber es gibt einen Grundsatz, invest your money, make more money, repeat it. Also es muss auch immer die passende Anlageform für denjenigen sein, der Geld investiert. Das ist ganz wichtig.
(2:10 - 2:20)
Und jetzt mal so im Sinne von tägliche Arbeit. Ich finde, da hat sich ja schon in der heutigen Zeit die Arbeit an sich geändert. Ja, es ist ja gerade eine hochspannende Zeit.
(2:21 - 2:33)
Viele glauben, es lässt sich heute ganz schnell über Internet, über Social Media etc. viel Geld verdienen, über Networks etc. Also es gibt immer einen Grundsatz, schnelles Geld ist schnell weg.
(2:33 - 2:52)
Bei den Allermeisten, jeder hat letztes Jahr noch so extrem, was ich tagtäglich an eingespielter Werbung, Anwerbung etc. im Krypto-Bereich bekommen habe. Dieses Jahr komischerweise aktuell gerade gar nichts.
(2:52 - 3:10)
Ich sehe gar nichts mehr bei Instagram, von wegen investieren in Krypto. Obwohl es eigentlich keine Anlageempfehlung sein soll, aber die menschliche Psyche spielt da auch groß mit. Wir hatten letztes Jahr extrem hohe Kurse im Bitcoin-Bereich, im Krypto-Bereich.
(3:11 - 3:25)
Naja, jetzt hat sich der Markt halt etwas reguliert. Die Kurse sind weit abgefallen, das macht keiner mehr Werbung. Obwohl ich eigentlich genau jetzt, alter Kaufmannsgrundsatz, im Einkauf liegt der Gewinn, eigentlich müsste ich jetzt investieren.
(3:26 - 3:35)
Aber komischerweise kriege ich gerade gar nichts eingespielt. Und das ist halt die menschliche Psyche. Und viele lassen sich da von der Psyche überlisten.
(3:36 - 3:54)
Ich sage, keinerlei Emotionen bei der Geldanlage, sondern klar rationales Handeln. Und das ist, glaube ich, die Herausforderung an jedem Einzelnen bei Investitionen. Hier klar rational und sich nicht von der Psyche her leiten zu lassen, also von Emotionen.
(3:56 - 4:07)
Und dadurch, klar das hat Sicherheit verändert mit dem Geldverdienen. Aber wie gesagt, das schnelle Geld ist schnell weg. Da muss sich jeder mal selber die Frage stellen.
(4:07 - 4:24)
Man liest immer auf Instagram, da Kryptomillionär. Wie viel kennt denn jeder, wo wirklich durch Kryptowährungen, durch Investments, durch Börsengeschäfte etc. wirklich Millionär geworden sind? Da muss man einfach mal im eigenen Umfeld schauen.
(4:25 - 4:43)
Und dann wird es meistens ganz, ganz eng. Und nur weil irgendjemand was auf Social Media postet, ob es wahr ist oder nicht, lässt sich oftmals schwer prüfen. Ich finde, man kriegt auch oft mit, dass viele halt so hüpfen von einer Verdienstquelle zur nächsten.
(4:43 - 4:58)
Network sind schnell wieder raus, fangen was Neues an. Das ist ganz häufig der Fall, wo ich auch echt im eigenen Mandantenkreis sehe. Da fangen sie das Network an, glauben, sie verdienen da riesiges Geld.
(4:58 - 5:09)
Network ist ein langer Weg. Natürlich lässt sich im Network auch Geld verdienen, keine Frage. Aber ich brauche Disziplin, ich brauche Durchhaltevermögen.
(5:10 - 5:28)
Und ganz ehrlich, wenn ich von einem Produkt überzeugt bin, dann kann ich damit auch Geld verdienen. Aber das ständige Hin und Her wechseln, wenn es bei mir nicht klappt, bin ich zum Nächsten. Oftmals sind die Leute im eigenen, bekannten Freundeskreis drin.
(5:28 - 5:59)
Und wenn ich dann zum vierten Mal im gleichen Kreis anfange, wie vertrauenserweckend das dann noch ist, oder ob ich mir da nicht vielleicht auch die eine oder andere Freundschaft kaputt mache, sollte sich jeder bewusst sein. Und komischerweise, Network ist immer hervorragend, sage ich immer bei Seminaren, bei Veranstaltungen, wenn ich als Vortragsredner rede, naja, wir alle haben den gleichen Markt. Wir alle haben das gleiche Produkt.
(6:00 - 6:21)
Beim einen funktioniert es, beim anderen funktioniert es nicht. Und da sage ich, das ist oftmals eine Mindset-Sache, das ist eine Einstellungssache, das ist, auf was fokussiere ich mich. Habe ich lauter Ausreden, fokussiere mich also eher, warum was nicht geht, oder bin ich ein Lösungsdenker und fokussiere mich darauf, wie was funktioniert.
(6:21 - 6:40)
Es gibt ein hervorragendes Beispiel. Zwei große Sportschuhhersteller schicken jeweils zwei absolute Vollvertriebler auf den afrikanischen Kontinent. Nach der ersten Woche ruft einer in seinem Unternehmen an, du kannst komplett vergessen, weil die laufen ja alle barfuß.
(6:41 - 7:09)
Und der andere ruft an und sagt, boah, riesige Marktschancen, alles barfuß, die haben ja noch überhaupt keine Schuhe. Es kommt also immer darauf an, welche Einstellung habe ich zu einer Sache und auf was fokussiere ich mich. Thema Schneeballsystem, was sagst du dazu? Ja, das kommt ganz häufig bei Networks, wird ganz häufig von Außenstehenden, die keine Ahnung haben, wird oftmals, ja, das ist ein Schneeballsystem.
(7:10 - 7:33)
Da gebe ich jedem mal die Empfehlung, entweder bei JetGPT oder auch bei Google, einfach zu googeln, was überhaupt ein Schneeballsystem ist. Und ein Schneeballsystem ist nun mal verboten. Also sprich, auch die Networks, wo hier in Deutschland tätig sind, wäre es ein Schneeballsystem, dann hätten die hier überhaupt keine gewerbliche Zulassung.
(7:33 - 7:46)
Also von dem her ist das für mich komplett Bullshit, wenn einer damit anfängt. Oft war es auch dann die Aussage, ja, dann verdient der oben dran. Na ja, jetzt schauen wir mal in eine normale Anführungszeichenfirma rein.
(7:46 - 8:16)
Da gibt es auch einen Geschäftsführer oder Inhaber, darunter gibt es wegen mir einen Direktor oder einen Abteilungsleiter, darunter gibt es den Sachbearbeiter, darunter gibt es den Azubi. Ja, der Geschäftsführer oben verdient doch auch an dem unteren. Also da sind wir leider in Deutschland immer noch ziemlich hinterher mit der Einstellung, MLM, also Multi-Level-Marketing oder Network-Marketing oder wie man es auch immer nennen möchte.
(8:17 - 8:40)
Es steht immer ein Produkt, eine Dienstleistung dahinter und somit ist es kein Schneeballsystem. Da muss man einfach hier mal eine Lense brechen, über die breite Meinung, die da oftmals fehlerhaft in Deutschland vorhanden ist, ja, das ist ein Schneeballsystem. Ein Schneeballsystem hätte so schnell die gewerbliche Zulassung entzogen und die werden schon geprüft.
(8:41 - 9:07)
Also spricht das einfach nur Unwissenheit und ich finde es doch immer lustig, wenn jemand sagt oder einen Senf dazu abgibt, ohne dass er das ganze System eigentlich kennt, aber dann irgendwelche Aussagen trifft. Das ist wie wenn ich sage, Cola schmeckt mir nicht, obwohl ich es noch nie probiert habe. Aber ich finde, das ist ja schon allgemein eine neue Art einfach zu arbeiten, mit den Networks, also so grundsätzlich.
(9:07 - 9:29)
Naja, was heißt neue Art? Also Network gibt es schon ewig. Oder es wird gerade so präsent, finde ich. Also mal aus der Statistik, klar, jede Statistik kann immer gefälscht sein etc., aber weltweit Umsätze oder Vertrieb erfolgt in über 70 Prozent durch Network-Marketing.
(9:29 - 9:50)
Ja und auffallend, also das gibt es auch in Deutschland schon länger, nur es war halt noch nie so publik. Die Leute haben sich nach unserer Pandemie oder während unserer Pandemie halt Gedanken gemacht. Mensch, was kann ich denn noch machen? Es ist heute natürlich durch die sozialen Medien, durch Internet etc.
(9:51 - 10:05)
habe ich eine ganz andere Zugangsmöglichkeit an Informationen etc. Und es ist halt wesentlich publiker geworden in der gesamten Gesellschaft. Aber Network gibt es natürlich seit gestern oder vorgestern.
(10:06 - 10:34)
Also wie gesagt, der Deutsche ist halt in gewissen Dingen immer noch ein bisschen konservativ. Und da sage ich, ja, vor 30 Jahren haben wir eine Weltscheidentelefon gehabt, heutzutage laufen wir mit dem Smartphone durch die Gegend, mit einem absoluten hochtechnologischen Produkt, wo mehr wie nur ein kleiner Computer ist. Und ich muss mich halt dem Wandel der Zeit anpassen.
(10:34 - 10:50)
Und von dem her, also Network gibt es schon ewig, gibt es schon jahrzehntelang. Nur es ist halt immer noch eben, wie gerade vorhin schon gesagt, bei vielen Deutschen im Kopf ist ein Schneeballsystem, was überhaupt nicht richtig ist. Ja.
(10:51 - 11:14)
Gerade mit dem Network, warum das auf einmal so publik ist oder warum das so präsent ist, ich glaube, es hängt einfach auch mit dem Generationenwechsel zusammen. Viele, viele, viele, also meine Generation ist ja so klassisch, man geht zum Arbeiten. Man hat so seinen Ablauf etc.
(11:14 - 11:51)
Ich kann mich daran erinnern, das Leben ist ja schon brutal teuer geworden. Früher hat jemand einen Nebenjob gemacht an der Tankstelle oder beim Reifenhändler oder Regale auffüllen etc. Das hat früher jemand gemacht, dass er anstatt der Golf GT, dass er sich einen Golf GTI leisten konnte, anstatt einmal oder zweimal im Jahr in Urlaub zu fahren, dass er halt vielleicht nur zwei kurze Urlaube machen konnte.
(11:52 - 12:19)
Heutzutage machen die Leute Zweit- und Drittjobs, um möglich überleben zu können. Und Network bietet mir halt eine ganz andere Möglichkeit nochmal, auch nebenberuflich eben, mein eigenes Business in einem gestandenen Unternehmen zu starten. Und von dem her, die Generation heutzutage, die Jungen, die informieren sich ja ganz anders.
(12:19 - 12:34)
Man ist da weitaus offener geworden. Auch im Mindset-Bereich hat sich ja ganz, ganz viel getan, Gott sei Dank. Und naja, man nimmt nicht mehr alles nur so hin, den 9-to-5-Job mit acht Stunden.
(12:34 - 12:54)
Es gibt auf einmal Homeoffice. Also, ich glaube, wenn wir vor 15 Jahren gesagt hätten, Homeoffice, hätte wahrscheinlich jeder angeschaut und gefragt, von was redest du? Also, da gibt es halt eben die ganz anderen Möglichkeiten. Und von dem her ist das Thema wesentlich präsenter, gerade bei den Jungen.
(12:54 - 13:03)
Jeder möchte viel Geld haben. Also, ich kenne kaum jemanden, der nicht viel Geld haben möchte. Weil, hier drüben ist ja eine Tankstelle bei uns.
(13:05 - 13:18)
Man muss ja nur mal reinschauen in die Summen, auch beim Lotto. Also, ich weiß nicht, ob es so geil ist, irgendwelche sechs Kreuze anzukreuzen. Warum spielt jemand Lotto? Das höre ich nicht, weil es so toll ist, irgendwelche Zahlen anzukreuzen.
(13:19 - 13:29)
Sondern, weil er eben mehr Geld haben möchte. Und sind wir ehrlich, neun von zehn wären gerne Millionär. Und der eine, der lügt halt.
(13:30 - 13:49)
Aber von dem her, es bietet einfach eine tolle Möglichkeit, sich ein zweites Standbein aufzubauen. Und vielleicht dann sogar später dieses hauptberuflich zu betreiben. Und das sind halt heute ganz andere Informationen möglich zu bekommen.
(13:50 - 14:03)
Aber die ganze Gesellschaft ist heute weit offener als früher. Und das hat einfach was mit Generationenwechsel zu tun, dass so ein Netzwerk so präzise ist. Das ist klasse.
(14:04 - 14:20)
Der Drang nach Flexibilität und Ortsunabhängigkeit wird halt immer größer. Richtig, und die Möglichkeiten haben wir halt im Netzwerk. Ich meine, es braucht keiner glauben, dass ich in einem Netzwerk am Anfang die ersten vier, fünf Jahre schon dranbleiben muss.
(14:20 - 14:29)
Also das ist nicht so, ich mache hier eineinhalb Stunden am Tag, egal wo in der Welt. Und danach läuft das schon. Nein, Netzwerk ist vor allem eins, Leadership auch.
(14:30 - 14:43)
Und das ist genauso knallharte Arbeit. Aber ihr habt halt ganz andere Möglichkeiten, was nachher das Einkommen angeht. Und vor allem, ich arbeite für meine eigenen Ziele.
(14:43 - 15:05)
Nicht für die Ziele von jemand anderem. Also von dem her, ich finde es klasse, dass sich heute auch die jüngere Generation wesentlich offener fühlt. Gibt es das in der Finanzbranche eigentlich auch? Ist das da auch vertreten, dass es da Netzwerke gibt? Ja, man sagt oftmals, in der Finanzbranche redet man von Strukturvertrieben.
(15:06 - 15:28)
Aber auch da ist genau das gleiche Prinzip. Oben ist halt der obere, wie in einer normalen Firma, eben der Direktionsleiter oder der Strukturleiter, oder wie man es auch immer sagen möchte. Dann kommt da drunter ein Vertriebsleiter, oftmals genannt, wie auch in einem normalen Unternehmen.
(15:30 - 15:51)
So, und da drunter kommen dann die Abteilungsleiter oder Regionalleiter oder wie man es auch... Also es gibt ganz unterschiedliche Bezeichnungen dafür. Dazu, dann gibt es die, wo eben als Tippgeber nur, wo mal einen Tipp geben oder wo dann eine Zuführungsvereinbarung haben. Man kann das schon als Netzwerk in gewisser Maße sehen.
(15:51 - 16:07)
Nur in der Finanzbranche wird ja oftmals von einem Strukturvertrieb gesprochen. Und auch hier muss man einfach mal eins sagen, natürlich wurde da viel Schindluder getrieben. Aber Gott sei Dank hat ja hier der Gesetzgeber auch entsprechend durchgegriffen.
(16:07 - 16:45)
Und zwar schon ab 2012, 2013, dass einfach draußen nur noch beraten darf, wer entsprechende Qualifikationen hat, wer entsprechende Fortbildungsnachweise hat. Sprich, es ist nicht mehr wie früher, dass Sie tagsüber bitte nichts gegen den Job, ja nicht falsch verstehen, aber tagsüber stehen am Fließband, irgendwo bei einem Produzent oder bei einem Hersteller, bin vielleicht in der Karton- und Amtsmalversicherungsberatung, bitte einmal rechts unterschreiben. Nein, so läuft das Geschäft heutzutage nicht mehr.
(16:45 - 17:01)
Das war auch oftmals noch in den Köpfen drin von Leuten oder von unserer Gesellschaft in Deutschland. Aber da hat sich ganz, ganz viel, Gott sei Dank, geändert. Man hat ja auch gesehen, wie viele nachher aufgehört haben in der Branche, weil sie einfach die Qualifikationen nicht hatten.
(17:01 - 17:34)
Und das ist auch richtig so. Also die eigentliche Frage, ob es Network auch in der Finanzbranche gibt, ja, das gibt es, wird aber oftmals als Strukturvertrieb eben bezeichnet. Ja, glaubst du, dass da bei vielen so der Vertrauensbruch einfach dann dadurch war und dass das dann schwierig ist, oft das heutzutage wieder glattzubügeln? Oder hast du das oftmals in Gesprächen? Also wir haben immer wieder mal, ich habe jetzt gerade wieder letztes Jahr ein paar, die sich an uns gewandt haben.
(17:35 - 18:00)
Ja, war halt auch klassisch mal 2007 bei einer Großveranstaltung, da saßen wohl anscheinend 400, 500 Leute im Zelt drin, wo man hochinteressante, hochlukrative Geldanlagen angeboten hat. Die Leute haben über 50, 60.000 Euro verloren. Die Firma Gabsacher leider halt auch nicht mehr.
(18:01 - 18:26)
Das haben wir schon immer wieder mal, gerade bei etwas Älteren. Wenn wir dann nochmal unsere Depots aufmachen, natürlich ohne Namen, sondern rein von den Wertentwicklungen und dann auch wirklich eben mal zeigen, wie wir vorgehen, wie wir agieren, eben nicht in irgendwelche intransparenten Dinge und schon gar nicht an Massenveranstaltungen. Also davon habe ich noch nie was gehalten.
(18:28 - 18:42)
Aber da besteht, es ist besser geworden, aber es besteht auch schon Aufklärungspflicht einfach. Weil klar, woher weiß denn der Endverbraucher, was bei uns eigentlich in der Branche inzwischen gefordert ist. Er kann sich vielleicht im Internet einlesen, da steht ganz, ganz, ganz viel.
(18:43 - 18:58)
Der ein oder andere verwirrt es dann vielleicht noch. Der andere hat überhaupt keine Lust, sich damit größer zu setzen. Woher soll es denn der Endverbraucher wissen? Da wurde viel zu wenig in die Öffentlichkeit rauspubliziert, dass die Branche sich eben gewandelt hat.
(18:59 - 19:20)
Ich sage immer, wenn du früher gesagt hast, was du beruflich machst, bitte nicht falsch verstehen. Ich habe absoluten Respekt vor dem Beruf, bei Wind und Wetter. Ich wollte nicht draußen stehen, aber jeder Müllkutscher, jeder andere Beruf ist besser angesehen worden, wie eigentlich, wenn man gesagt hat, in welcher Branche man ist.
(19:21 - 19:39)
Das natürlich dann durch diese Prime-Krise, das Vertrauen in die Banken, das uns ein bisschen in die Karten gespielt hat. Aber auch das Vertrauen in die Banken verloren gegangen ist, weil sie sich mit hochspekulativen Produkten echt richtig verzockt haben. Und auch da viele Anleger, Kunden verprallt haben.
(19:40 - 19:51)
Das hat uns dann wiederum ein bisschen in die Karten gespielt. Man merkt da schon, es ist ein Wandel vorhanden. Und unser Berufsstand kommt auch in ein anderes Licht.
(19:51 - 20:08)
Darauf haben wir uns nicht vergessen. Das sind ja immer noch in der IHK aufgehangen, geführt und müssen jährlich Fortbildungsnachweise erbringen. Natürlich muss auch ein Handwerksbetrieb sich eventuell fortbilden, dass er einfach vom Geschäft her bestehen kann.
(20:09 - 20:16)
Er ist aber nicht dazu verpflichtet. Wir haben die gesetzliche Verpflichtung. Und das ist überhaupt nicht draußen groß bekannt.
(20:18 - 20:27)
Man merkt da schon in den letzten Jahren einen echten Wandel, dass auch wir ein anderes Ansehen bekommen. Sehr schön, ja. Gott sei Dank.
(20:28 - 20:41)
Es hängt auch damit zusammen, es ist eben heute nicht mehr der Endverbrauch. Er ist wesentlich aufgeklärter, auch wiederum durch Social Media, Internet etc. Der merkt relativ schnell, der wo mir gegenüber sitzt, der hat Ahnung.
(20:42 - 21:05)
Oder der erzählt von irgendeinem auswendig gelerntes Sprüchle. Und macht eben keine Beratung, sondern macht ein reiner Produkt. Was müsst ihr da z.B. bei der IHK ablegen oder für Fortbildungen immer machen? Wir brauchen 15 Fortbildungsstunden aus dem Bereich, also § 34d aus dem Versicherungsbereich.
(21:05 - 21:23)
Und da brauchst du entsprechend jedes Jahr deine Fortbildungsnachweise. Das sind die sogenannten IDD-Punkte, wo man sich eben fortbildet. Sprich, was kommt Neues? Wir werden nächstes Jahr einen riesigen Wandel haben im Vorsorgebereich.
(21:24 - 21:41)
Das wird alle betreffen, die sich schon mal mit Riester auseinandergesetzt haben. Den Riester-Vertrag in der jetzigen Form wird es nächstes Jahr nicht mehr geben. Und das sollte man als Berater dann schon wissen.
(21:41 - 21:53)
Nicht, dass einer hier erschreckt. Natürlich haben Altverträge Bestandsschutz, die gibt es auch weiterhin, auch die Zulagen. Aber ab nächstem Jahr werde ich keinen Riester-Vertrag mehr in der heutigen Form abschließen können.
(21:53 - 22:03)
Sondern da kommt das sogenannte Altersvorsorge-Depot. Schauen wir mal, was es bringt. Und da sollte man sich einfach mit up to date sein.
(22:04 - 22:21)
Ja, klar. Weil, klar, die Kundenwerte oder die Gesellschaft draußen kriegt das ja auch mit, dass hier ein Wandel passiert. Aber wenn ich dann eben hier nicht das notwendige Fachwissen habe, sitze aber in der Beratung drin, dann ist das ehrlich nicht ganz so überzeugend und auch nicht ganz so förderlich.
(22:21 - 22:39)
Weder für den Berater, noch für die Mandäne. Also, ich finde es gut, weil auch die Geldmenge in Deutschland ist wesentlich größer geworden. Also sprich, der Kuchen ist größer geworden.
(22:39 - 22:47)
Die Leute draußen betreiben dürfen das Geschäft. Es ist kleiner geworden. Also es ist für uns eigentlich eine Win-Win-Situation.
(22:47 - 22:51)
Jeden, der sauber qualifiziert, wird draußen bereit.
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