Was passiert in Krisen mit deiner Geldanlage?

Shownotes

Die Nachrichten überschlagen sich aktuell: geopolitische Spannungen, militärische Konflikte und steigende Rohstoffpreise sorgen weltweit für Unsicherheit.

Viele Menschen stellen sich deshalb dieselbe Frage: Was passiert jetzt mit meinem Geld und meinen Investments? In dieser Folge gebe ich dir meine ganz persönliche Einschätzung zur aktuellen Situation an den Finanzmärkten. Ich spreche darüber, warum Krisen kurzfristig für starke Schwankungen sorgen können, welche Rolle Rohstoffe wie Öl, Gas und Edelmetalle aktuell spielen und weshalb langfristige Strategien gerade in solchen Zeiten entscheidend sind.

Außerdem teile ich meine Gedanken dazu:

  • warum emotionale Entscheidungen an der Börse meist die schlechtesten sind
  • weshalb Diversifikation in Krisenzeiten wichtiger ist denn je
  • welche Entwicklungen ich aktuell im Rohstoffmarkt beobachte
  • und warum ich trotz kurzfristiger Volatilität langfristig weiterhin ruhig bleibe

Krisen gehören leider seit Menschengedenken zur Geschichte – und auch zu den Finanzmärkten. Entscheidend ist nicht, ob Krisen passieren, sondern wie man strategisch darauf reagiert.

Abonniere den Podcast, wenn du Finanzstrategien hören möchtest, die dir helfen, klarer zu denken und bessere Entscheidungen für deine finanzielle Zukunft zu treffen.

Aufnahmedatum der Folge: 05.03.2026

Mehr von mir: Website: https://baensch-finanzstrategien.de Instagram: @baensch_finanzstrategien

produziert von Arabella Hüttinger I www.arabella-creativeoffice.de

Transkript anzeigen

(Transkribiert von TurboScribe. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

(0:04 - 0:14)

Erfolgreiche Leute labern nicht, erfolgreiche Leute machen. Ich bin Björn Wensch, Finanzstratege, Mentor und Speaker. Hier erwarten dich die Finanzstrategien und Denkweisen, die dich wirklich weiterbringen.

(0:16 - 0:40)

Vermögensaufbau, Riskmanagement, steueroptimierte Entscheidungen und das Mindset, das finanziellen Erfolg erst möglich macht. So wie jeder Spitzensportler einen Trainer braucht, begleite ich Menschen, die wachsen wollen. Kein Gelaber, sondern Klartext.

Erfolg ist planbar und braucht klare Strategie. Hallo zurück bei Cash mit Köpfchen. Hi Björn.

(0:40 - 0:55)

Hi Arabella. Was passiert denn mit meiner Geldanlage in Krisenzeiten? Und wir wollten davor noch betonen, heute ist Anfang März. Einfach um schon mal das Datum festzulegen, wann die Folge online geht, weil es passiert ja auch gerade sehr viel.

(0:55 - 1:15)

Ja, wir haben in den letzten vier Monaten zurückgeblickt, es ist relativ viel passiert, das ist richtig. Kurz, Neujahr, Venezuela, wenig glaublos, durch die USA. Ich gehe davon aus, was du jetzt gerade sagst, in Krisenzeiten, du meinst den neu entfachten Konflikt Nahost.

(1:15 - 1:51)

Ich habe tatsächlich an unsere Mandanten von Sonntag auf Montag eine Einschätzung, reine Einschätzung von mir. Alles, was ich auch hier sage, ist keinerlei Anlageempfehlung oder Beratung oder irgendwas dahingehend, sondern Einschätzung geschrieben, wie ich persönlich die Lage einschätze. Also generell in den Krisenzeiten, was passiert mit dem Geld oder wie geht es vor? Was ist denn da unten im Iran passiert? Also nehmen wir schon den Vergleich zu Venezuela.

(1:52 - 2:08)

Venezuela hat einen Regimewechsel stattgefunden, das würde im Iran sicherlich nicht so schnell passieren, dass ein Regimewechsel. Es würde eine Eskalationsstufe geben, was man ganz klar erkannt hat. Ich glaube jeder, der in den letzten drei, vier Tagen beim tanken war, hat es gemerkt.

(2:08 - 2:38)

Es ist natürlich ein extremer Anstieg im Rohstoffbereich, speziell im Ölbereich, vor allem im Leichtölbereich, also im Brandbereich. Ganz klar Hormuz, unten die Straße von Hormuz, wo ein riesiger Teil an Ölhandel eben passiert. Ich schätze, dass unser Barrel auf 100 bis vielleicht sogar auf 120 Dollar steigen wird.

(2:38 - 3:01)

Man darf den Iran nicht unterschätzen, sie haben immerhin über 30 Kriegsschiffe. Nehmen wir mal das Szenario, sie fangen da unten auch noch an, das Gebiet zu verminen, die Straße von Hormuz. Wenn sie die auch noch mit Seeminen zulegen, dann ist schon überhaupt kein Verkehr mehr möglich.

(3:01 - 3:23)

Wie gut es den restlichen asiatischen Ländern schmeckt, speziell China, lass ich mal dahingestellt. Also das bleibt ein hochspannendes Thema. Was sicherlich alle aufgerüttelt hat, die sieben Mitglieder der Emirate, unten speziell Abu Dhabi, Dubai.

(3:24 - 3:56)

Auf einmal war der Luftraum geschlossen. Was war eigentlich das Große dort unten, außer den steuerlichen Vorteilen, die man in den Ländern hatte? Es war vor allem eins, und das ist ganz ganz ganz wichtig für Investoren und für Tourismus, Stabilität und Sicherheit. Und diese Stabilität und Sicherheit wurde binnen weniger Stunden, weil sich die Emirate jahrzehntelang aufgebaut haben, binnen weniger Stunden ist das komplett zusammengeklappt.

(3:59 - 4:17)

Dubai ist ja ein Paradies für viele Influencer, Influencerinnen etc. Auf einmal ergreifen die die Flucht, dass keine Vergeltungsschläge stattfinden. Man darf nicht vergessen, es sind da unten Raketen, Drohnen eingeschlagen.

(4:19 - 4:45)

Am 4. März hatten wir zum ersten Mal, dass sogar ein NATO-Gebiet eine Rakete aus dem Iran, Gott sei Dank, abgefangen wurde. Aber sie war gerichtet auf ein Mitgliedsland der NATO. Somit wiederum im Bündnis der Paragraf 5 der in Kraft getreten ist, also Angriff auf ein Bündnis-Mitgliedsstaat.

(4:45 - 5:03)

So, das bleibt alles hochspannend, wie sich das entwickelt. Das wird sicherlich nicht innerhalb von zwei, drei Wochen da unten vorbei sein. Auch der amerikanische Präsident hat ja gesagt sofort, dass der Krieg sicherlich länger gehen wird und nicht bloß eine kurzfristige Sache.

(5:04 - 5:31)

Es wird verschiedene Eskalationsstufen geben, was sicherlich nicht eintreten wird im Iran, ist ein Regimewechsel. Es wird weiterhin, auch wenn der Oberhaupt getötet wurde, es wird jemand nachkommen, der genauso radikal ist. Inzwischen ist ja schon der Name von seinem Sohn im Umlauf, dass er nachfolgen wird, der noch radikaler sein soll.

(5:32 - 5:49)

Schauen wir mal. Was passiert aber mit meinem Geld? Wir haben natürlich aufgrund der Situation auch in den Depots Umschichtungen vorgenommen. In Krisenzeiten kann man immer wieder erkennen, dass Edelmetalle auf einmal wieder hochinteressant werden.

(5:50 - 5:58)

Viele denken da jetzt an Gold. Ich bin eher der Freund vom Silber. Silber ist das Anführungszeichen Gold des kleinen Mannes.

(5:58 - 6:14)

Weil, wenn ich mir überlege, für ein Feinhund, also ein bisschen über 33 Gramm an Gold, wie wenig das eigentlich ist und was ich dafür bezahle. Das hat auch ein bisschen was mit der Psychologie, das Auge etc. zu tun.

(6:18 - 6:34)

Was bezahle ich für ein Kilo Silber? Und ein Kilo ist halt wesentlich mehr als 33 Gramm. Von dem her, wir haben da auch Umschichtungen vorgenommen, ganz klar. Ich setze längerfristig auf einen steigenden Ölpreis.

(6:34 - 6:49)

Auch Gas ist so ein Thema, wo es ehrlich steigen wird oder schon gestiegen ist in den letzten Tagen. Wie gesagt, die Gelden laden trotzdem. Je breiter ich diversifiziere, desto weniger rutsche ich aus.

(6:49 - 7:13)

Auch da kommt jetzt wieder der klassische Spruch. Und durch das, dass wir eben fast nur im Aktienfondsbereich unterwegs sind, also Investmentfonds, Aktien, machen wir uns nicht zu große Sorgen. Heute ist bereits in die Kurse auch viel eingespeist, schon von der Unsicherheit im Nahen Osten.

(7:14 - 7:28)

Dass natürlich schon am Montag und Dienstag die Kurse etwas runter sind, da brauchen wir auch nicht drüber hinwegreden. Das ist eine kurzfristige Reaktion gewesen. Langfristig werden unsere Investments weiter gute Erträge erwirtschaften.

(7:29 - 7:46)

Und das ist eben das. Ich hatte auch drei, vier Anrufe, wie ich die Lage einschätze. Wichtig ist, keine emotionalen Entscheidungen zu treffen, sondern wirklich strategische, rationale, keine emotionalen, strategischen Entscheidungen.

(7:47 - 8:09)

Die Aktienmärkte sind kurz volatiler geworden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Anleihenbereich, also sichere Anlagen, dass die wieder Zugewinne sehen werden. Dass Leute da rein flüchten, oder was heißt flüchten, halt ein bisschen umschichten, was ja auch in Ordnung ist.

(8:09 - 8:38)

Aber generell mache ich mir um unsere Investmentanlagen keine Sorgen. Dass das Ganze weltpolitisch und auch für die Welt einfach eine riesige Unsicherheit aktuell ist, ist völlig nachvollziehbar. Aber so bitter es ist, und Krieg ist das Abscheulichste, was es gibt, und eigentlich das perverseste für den Mensch, aber hat man in der Vergangenheit immer wieder, und es wird auch in der Zukunft immer wieder Kriege geben.

(8:39 - 8:54)

Seit Menschengedenken haben wir Kriege. Ich habe einige Krisen durchgestanden. Wenn ich 1991 das Wort Sturm dran denke, Golfkrieg, da war schon einiges.

(8:55 - 9:21)

Und die Kosovo-Krise, also auch wirklich Europa selber. Der Ukraine-Krieg läuft seit vier Jahren, und trotzdem sind unsere Investments laufen. Also das ist immer oftmals eine kurzfristig übertriebene Reaktion an den Märkten, die eher psychologisch bedingt ist, aber nicht wirklich von substanzieller Bewertung getrieben.

(9:22 - 9:43)

Klar, im Endeffekt, die Firmen laufen ja deswegen weiter. Wie gesagt, Hormuz ist natürlich schon eine hochinteressante Seefahrtstraße, wo einfach viel, viel, viel im Bereich von Commodities, also von Rohstoffen stattfindet. Und das sollte man dem Iran nicht unterschätzen, definitiv nicht.

(9:44 - 10:12)

Interessant war, am Montag ein Artikel gelesen, dass zum Teil Polizen von Großversicherern für die Schiffe eingestellt wurden, sodass die Schiffe nicht mehr abgesichert waren. Und da überlegt sich natürlich auch jede Reederei, okay, wenn ich auf einmal die Polizei nicht mehr greife vom Versicherer, muss ich die Straße noch durchfahren oder eben nicht. Also was für Auswirkungen das alles haben könnte.

(10:13 - 10:42)

Wie hast du da deine Mandanten jetzt informiert, weil du vorher erzählt hast? Ja, ich habe mal so eine Zusammenfassung geschrieben, verschiedene Szenarien, was passieren könnte, ob es wirklich so eintrifft. Ganz ehrlich, wichtig ist, jeder hat eine Glaskugel, da können alle reinschauen, bloß ich kann leider nichts darin erkennen. Ob das, wie ich es vermute, so eintreffend ist, das sehen wir alle in vier Wochen, in acht Wochen, in einem halben Jahr, dann werden wir das kennen voraussagen, wie lange das Ganze geht.

(10:42 - 11:08)

Ich glaube, das kennt keiner. Und wichtig ist, sich da nicht durch Horrorszenarien und Horrormeldungen, wo wir rumgehen, sei es im Social-Media-Bereich, sei es im Internet generell, sich nicht verrückt machen lassen, sondern einfach, Anführungszeichen, etwas Ruhe bewahren, Füße stillhalten, klar, einen schönen Blick haben, aber sich nicht verrückt machen lassen. Das ist, glaube ich, der wichtigste Ratschlag wieder.

(11:09 - 11:27)

Es ist immer wieder das Gleiche bei Krisen. Die menschliche Psychologie spielt da halt schon viel mit ein und sich einfach nicht verrückt machen lassen. Hochspannend bleibt es tatsächlich, wenn es hier weitere Angriffe gibt auf eben das NATO-Gebiet.

(11:27 - 11:53)

Wie verhält sich es mit dem Paragraf 5 vom Bündnisvertrag? Wie reagieren wir? Das dürfte sicherlich ein hochspannendes Thema bleiben. Schauen wir mal, ich habe es gestern noch hier in der Firma mehrmals gesagt, ich warte bloß noch auf ein Land, dass es angegriffen wird und ich warte auf ein Land, der eigentlich stimmtlich, dass es sich mit einschaltet. Beides ist passiert.

(11:53 - 12:12)

Gestern Morgen habe ich mehrmals zu unseren Mädels im Büro gesagt, ich warte bloß darauf, dass der Irak jetzt noch mit anfängt und ich warte eigentlich darauf, dass Kuwait tatsächlich angegriffen wird. Beides ist eingetroffen. Also das bleibt alles hochspannend.

(12:14 - 12:30)

Ich bin gerade selber, sitze ein bisschen auf heiße Kohlen, da auch wir in zweieinhalb Wochen da runterfliegen, gebucht nach Ägypten. Noch ist der Flughafen auf und der Luftraum. Schauen wir mal, wie sich das so entwickelt.

(12:30 - 12:45)

Ich habe uns im Junior schon mal vorgewarnt. Könnte sein, dass vielleicht uns da unten ausfällt, dass wir keine mal wieder anstehende Abenteuerreise machen, weil wir selber durch Ägypten komplett durchfahren. Ich mag keine Touri-Reise.

(12:45 - 12:52)

Also es bleibt hochspannend. Ich habe dann gesagt, dann machen wir halt was anderes. Aber Hoffnung ist das, was zuletzt stirbt.

(12:54 - 13:09)

Man muss das Ganze ein bisschen beobachten, aber sich ja nicht übermäßig verrückt machen. Das ist, glaube ich, ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Ja, und ich persönlich denke mir auch, dafür habe ich ja den Finanzstrategen, dass er meine Gelder und meine Finanzen ... Am Ende des Tages.

(13:11 - 13:30)

Es gibt die sogenannten schwarzen Schwäne, unvorhergesehene Dinge. Wenn ich einer der klassischsten in der Vergangenheit schwarzen Schwäne war, 9-11, das konnte überhaupt keiner voraussehen. Das kann man nicht beurteilen, das kann man nicht einschätzen.

(13:30 - 13:39)

Das sind diese Risiken. Das kann auch keiner voraussehen. Und wenn es einer kann, dann soll er sich bitte bei mir bewerben, weil dann stelle ich morgen mit einem Millionengehalt ein.

(13:40 - 13:52)

Nein, Schwarz beiseite. Das ist zu ernst das Thema. Aber es wird immer wieder Dinge geben, die wir in keinster Art und Weise irgendwo einschätzen können oder voraussehen können.

(13:52 - 14:03)

Und auch jetzt, frag fünf Analysten, wie sie die Situation einschätzen. Man wird fünf Meinungen haben. Frag fünf Anlageberater, die schätzen auch, welche fünf andere Ergebnisse sie haben.

(14:04 - 14:24)

Also jeder gibt da so ein bisschen seinen Einführungszeichen, auch ich, und so einen Senf dazu. Aber wie es nachher wirklich ausgeht, das kann keiner voraussehen, um das ganz offen zu sagen. Wenigstens sind irgendwelche Verschwörungstheorien, weil das macht nur eins, das schürt eigentlich noch mehr Angst bei den Menschen.

(14:25 - 14:34)

Davon halte ich überhaupt gar nichts. Ich brauche Menschen nicht mehr Angst machen. Aber wie gesagt, es kann auch keiner von uns voraussehen, wie das Ganze ausgeht.

(14:34 - 14:54)

Da muss man einfach ganz offen realistisch bleiben. Man kann versuchen, den Markt entsprechend zu timen, das Markttiming auszunutzen in entsprechende Anlagen und über entsprechende Investmentfonds etc. Aber ob wir nachher richtig gelegen sind, sehen wir am Ende des Jahres.

(14:54 - 15:00)

Das war so eine kurze Ad-Hoc-Mitteilung nochmal zur aktuellen Situation.

(Transkribiert von TurboScribe. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.