Interview mit Dina Kohler – Von Konzern zu KI-Unternehmerin
Shownotes
Was braucht es wirklich, um den Schritt aus dem sicheren Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit zu gehen?
In dieser Folge spreche ich mit Dina Kohler, Gründerin von GPT Pilot und KI-Beraterin für Unternehmen. Wir sprechen offen über ihren Weg aus dem Konzernumfeld in die Selbstständigkeit – und warum sie von Anfang an auf eine klare Finanzstrategie gesetzt hat.
Du erfährst in dieser Episode: • Warum schlechtes Cashmanagement der Hauptgrund für gescheiterte Unternehmen ist • Wie du den Übergang von angestellt zu selbstständig sauber vorbereitest • Welche Rolle Absicherung, Struktur und Planung spielen • Warum ambitionierte Umsatzziele kein Risiko, sondern ein Anker sind • Wie KI Unternehmen effizienter macht – ohne Arbeitsplätze zu ersetzen • Weshalb Deutschland beim Thema KI aufpassen muss, nicht abgehängt zu werden
Dina zeigt eindrucksvoll: Erfolg ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis von Klarheit, Fokus und strategischem Denken. Und wenn es nur ein Gedanke ist, den du aus dieser Folge mitnehmen sollst, dann ist es dieser: Unternehmerischer Mut braucht ein stabiles Fundament – und das beginnt beim Cashflow.
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Dina zeigt eindrucksvoll: Unternehmertum ist kein Sprung ins Ungewisse – sondern eine strategische Entscheidung.
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Transkript anzeigen
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(0:04 - 0:14)
Erfolgreiche Leute labern nicht, erfolgreiche Leute machen. Ich bin Björn Wensch, Finanzstrategie, Mentor und Speaker. Hier erwarten dich die Finanzstrategien und Denkweisen, die dich wirklich weiterbringen.
(0:16 - 1:25)
Vermögensaufbau, Riskmanagement, steueroptimierte Entscheidungen und das Mindset, das finanziellen Erfolg erst möglich macht. So wie jeder Spitzensportler einen Trainer braucht, begleite ich Menschen, die wachsen wollen. Kein Gelaber, sondern Klartext.
Erfolg ist planbar und braucht klare Strategie. Herzlich willkommen zur heutigen Podcast-Serie Cash mit Köpfchen. Und wir wollen heute mal darüber reden.
Tina ist die Gründerin von GPT Pilot, was es ihr gebracht hat, uns von Anfang an im Boot zu haben bei der Firmengründung. Was meinst du mit uns vor allem dich, Björn? Da gehe ich jetzt mal davon aus, weil wir, glaube ich, sehr eng zusammenarbeiten. Vielleicht mal so als Einstieg.
Erzähl mal, wie haben wir uns eigentlich überhaupt kennengelernt? Obwohl wir im gleichen Dorf wohnen. Ja, witzig ist, der Papa meiner Kinder, der hat mal zu mir gesagt, du, da parkt immer so ein Ferrari vor dem Kindi. Und dann habe ich schon gedacht, was, warum immer ein Ferrari vor dem Kindi? Das ist nicht so der klassische Kindergarten-Papa.
(1:25 - 1:33)
Und dann habe ich es aber erst nicht gecheckt. Und dann irgendwie im Kindi habe ich dich öfter mal gesehen. Du fällst ja auch ein bisschen auf wegen den Haarschnitten und so.
(1:33 - 1:45)
Also du gehst jetzt nicht unter in der grauen Masse, die da sitzt. Und genauso dann habe ich gemerkt, beim Elternamt ist der auch immer noch da. Das heißt, da gibt es irgendwie Überschneidungen kindertechnisch.
(1:46 - 1:57)
Und dann habe ich mich intensiv mit dem Thema Unternehmensgründung beschäftigt. Und ich finde, wenn man ein Unternehmen gründet, muss man Leute finden, die was davon verstehen. Und dann habe ich schnell gecheckt.
(1:57 - 2:06)
Okay, wenn es einen gibt, dann ist es der, der da vor dem Kindi steht mit dem Ferrari und mit der Frisur im Elternamt sitzt. Und wusste, wenn einer was versteht, dann der. Und auf den gehe ich mal zu.
(2:07 - 2:12)
Und dann bin ich einfach auf dich zugegangen. Ich glaube, beim Sommerfest bin ich einfach auf dich zugegangen. Irgendwann oder was beim Elternamt.
(2:14 - 2:27)
Vergesse ich nie, die da kam auf mich zu, tatsächlich beim Sommerfest. Und sagt zu mir ganz offen, sag mal, du läufst doch auch komplett neben der Spur. Du bist doch wirklich nicht in der Norm.
(2:28 - 2:43)
Was machst du eigentlich ganz genau? Ja, dann habe ich auch mal so gesagt und erläutert, was wir so machen, was wir so tun. Und sie sagte, ich brauche bei dir mal einen Termin. Darf ich mal auf einen Kaffee zu dir in die Firma kommen? Habe ich gesagt, ja klar.
(2:43 - 2:56)
Unsere Türen stehen immer für alle auf. Und so ging das Ganze eigentlich mit der Dina los. Dina, bei der Gründung, wo es dann so weit war, vielleicht mal noch kurz deine damalige Situation.
(2:58 - 3:13)
Wie warst du noch angestellt? Warst du direkt schon in der Selbstständigkeit? Vielleicht da mal zwei Worte. Also, ich habe angefangen nebenberuflich was aufzuziehen zum Thema KI-Beratung. Und da waren wir ja dann schon im Austausch, wir beide.
(3:13 - 3:27)
Weil ich komme aus einem Job. Also ich war bei der Firma Trumpf in Ditzing viele Jahre im Innovationsmanagement. Und ich weiß aus dem Bereich Unternehmensgründung, der Hauptgrund, warum Unternehmen scheitern, ist kein gutes Cashmanagement.
(3:27 - 3:36)
Also das Thema Finanzen und wie Finanzen fließen. Und da wusste ich gleich von Anfang an, okay, ich beschäftige mich mit dem Thema Unternehmen aufbauen. Ich brauche Unterstützung.
(3:36 - 3:48)
Ich bin glaube ich schon jemand, die innovativ ist und Ideen hat und so. Aber einen Experten mit im Boot zu haben, der von Anfang an das Thema Cash mitmacht. Weil das ist die Pulsader eines jeden Unternehmens.
(3:48 - 3:59)
Cash, der fließt und da ist und richtig verteilt wird. Und dann haben wir da angefangen drüber zu reden. Erstmal generell die Cash-Situation, sowohl privat als auch beruflich.
(3:59 - 4:22)
Ab wann lohnt es sich rauszugehen? Wie sehen die Kosten aus, wenn ich rausgehe? Ich wollte auch richtig gut vorbereitet sein. Ich wollte nicht naiv rausgehen. Ich wollte wissen, was kommt auf mich zu? Wie viel kommt auf mich zu? Wie manage ich das? Wie macht man das alles? Und das ist wesentlich einfacher, an deine Tür zu klopfen oder dich abends um elf anzurufen und zu sagen, Björn, das beschäftigt mich, wie mache ich es? Und der Björn sagt, mach so oder mach so.
(4:24 - 4:54)
In was findest du jetzt bis heute der absolute Mehrwert, jemanden an der Seite mit dabei zu haben? Ich verstehe was von meinem Thema, aber ich bin eben kein Finanzprofi. Und jemanden aus diesem Blick mit draufgucken zu haben, der sagt, Dina, rauszugehen bedeutet Krankenversicherung das, Rente das, das musst du absichern, das kommt auf dich zu. Dann erstelle ich ganz klare Zahlen.
(4:54 - 5:29)
Dann ist da jemand da, wo ich auch nicht nur das per GGBT irgendwo recherchiert habe, sondern weiß, das ist wirklich so, der kriegt mir die Verträge so. Dann habe ich eine Liste, dann weiß ich, okay gut, das muss ich jeden Monat bezahlen. Bevor ich mir nicht sicher bin, ich kriege das hin, muss ich überlegen, gehe ich raus, gehe ich nicht raus? Dann geht es darum, wenn ich rausgehe, wie fange ich an, das alles aufzubauen? Also dieses generelle Management, welches Cash, was brauche ich, wie sichere ich das ab, wo fließt welches Geld, wo liegt welches Geld, wie baue ich das alles auf? Das kann ich mir schon selber erarbeiten, aber dann dauert es viel, viel länger und vielleicht ist es auch nicht ganz so gut.
(5:31 - 5:47)
Und außer dem ganzen Finanzbereich, wo siehst du einen weiteren Mehrwert? Steuer, ganz großes Thema. Ich verstehe wenig von Steuern, obwohl ich BWL studiert habe und auch einige Steuervorlesungen hatte. Aber es hat mich nie groß interessiert.
(5:47 - 6:38)
Ich brauche jemanden, der mir sagt, wie baust du was auf, dass das optimiert wird, dass ich richtige Strukturen habe, wie läuft das überhaupt, welche Unternehmensformen gibt es, wie sind die Steuerungssätze für verschiedene Unternehmensformen, all diese Dinge. Wie baue ich das auf, wie baue ich ein schlaues System auf, das meinem Unternehmen und meinen Kunden dient? Wie haben wir denn am Anfang angefangen? Bin ich sofort in das Thema der Finanzen eingestiegen oder haben wir die ersten drei, vier, fünf Stunden hauptsächlich an deinem großen weißen Blatt zugebracht? Wie war denn da so der Anfang? Was ich schon merke ist, wenn du über Finanzen mit jemandem redest, kriegst du einen tiefen Einblick. Deswegen erinnere ich mich vor allem an Gespräche, wo es gleich sehr ums ganze Leben ging.
(6:38 - 7:01)
Was ist mir wichtig? Wo will ich hin? Welche Prioritäten setze ich im Leben? Ich habe drei Kinder, bin alleinerziehend. Wie bilde ich das ab? Also so, man redet vielmehr, finde ich, über das Leben und über das Gesamtkonstrukt und guckt, wie dient Geld diesem Gesamtkonstrukt? So habe ich es in Erinnerung. Also du hast mich in kürzester Zeit sehr gut kennengelernt.
(7:01 - 7:24)
Ja, das ist richtig. Du warst auch sehr, sehr, sehr offen. Aber es geht ja auch gerade bei der Unternehmensgründung, wie positioniere ich mich? Wer sind eigentlich Zielgruppendefinitionen? Wo liegt meine Zielgruppe? Ich glaube, da haben wir auch einige Zeit.
Immer wieder hier in dem Flipchart. Vor allem, weil wir ähnliche Kunden teilweise haben. Du konntest mir auch viel über meine Kunden erzählen.
(7:25 - 8:00)
Du könntest sagen, hey, GmbH-Geschäftsführer in der und der Größe, die sind so und so drauf, die brauchen das und das. So, da konntest du mir auch nochmal spezifische Einblicke geben in die Zielgruppe, die ich hatte. Okay.
Und wie ist aktuell der Stand mit unserem Austausch? Was würdest du da sagen? Ich würde sagen, dass wir oft sprechen. Also ich habe das Gefühl, ich rede oft mit dir. Ich rede vor allem oft nachts mit dir.
Warum? Aus dem Grund, weil da beschäftigt man sich mit den Themen. Also tagsüber läuft das operative Geschäft. Das kriege ich ganz gut hin.
(8:00 - 8:14)
Aber wenn ich dann abends dran sitze, mir Gedanken mache, wie geht es strategisch weiter? Ich habe eine große Entscheidung. Ich habe zum Beispiel ein Thema, ich muss ein ganz neues Angebot verschicken an den Kunden. Dann frage ich dich, hey Björn, der Kunde möchte das und das von mir.
(8:14 - 8:21)
Ich würde gerne das so und so strukturieren. Wie würdest du es machen? Dann sagst du, boah, Dina, mach das, mach das. Ich weiß manchmal auch nicht genau.
(8:21 - 8:36)
Wenn ich gerade mit dem Steuerberater telefoniert habe, muss ich immer nochmal mit dir Rücksprache halten. Ist das so? Gibt es da noch eine weitere Meinung, die ich mir einholen kann? Also ich finde schon, dass wir einen intensiven Austausch haben. Wenn ich meine WhatsApp-Unterhaltung mit dir angucke, dann reden wir öfter.
(8:37 - 9:13)
Ja. Ich glaube, was ganz lustig jetzt gerade aus den letzten Wochen war, Dina ist so weit, dass sie definitiv jetzt eine Vollzeit-Mitarbeiterin braucht. Und auch das war so ein Thema.
Gut, ihr habt das seit 15, 18 Jahren das Thema. Wie findet man Mitarbeiter etc.? Auch da haben wir uns sehr intensiv unterhalten. Wie macht man Vorstellungsgespräche? Wie screenst du Leute? Worauf achtest du? Welche Fragen stellst du all diese Sachen? Und im Endeffekt das Lustige bei Dina waren zwei in der engeren Auswahl.
(9:13 - 9:26)
Sie hat sich dann für eine von beiden entschieden. Und die zweite dadurch fängt bei uns jetzt im Unternehmen zum 1. Februar an. Also auch solche Synergien gibt es mal gegenseitig.
(9:26 - 9:55)
Was würdest du sagen von deiner Umsatzentwicklung her, wenn wir jetzt mal ein Jahr, gutes Jahr zurückblicken? Vielleicht, wann bist du aus deinem Angestelltenverhältnis raus? Im Sommer. Also raus aus dem Angestelltenverhältnis bin ich im Juni, Juli. Bis September noch.
Du warst ja dann, glaube ich, freigestellt. Genau, freigestellt. Und ab September oder seit Oktober 1.10. mache ich es voll auf eigene Rechnung.
(9:55 - 10:12)
Und was würdest du so sagen von deiner Umsatzentwicklung her? Hättest du vor einem Jahr, sei es offen, damit gerechnet in dieser Größenordnung? Naja, ich wusste ja, was ich zahlen muss. Du hast mich ja gut gebrieft. Und ich habe mir ein Umsatzziel gesteckt, das eher ambitioniert war.
(10:13 - 10:30)
Ich habe das niemandem erzählt, weil die Leute dann alles sagen, jetzt schnappst du aber völlig über. Jetzt habe ich aber seit Oktober pro Monat dieses Umsatzziel ziemlich überschritten, was ich so nicht gedacht hätte. Ich wusste aber auch, ich muss das irgendwie schaffen, sonst kriege ich ein Cashflow-Problem.
(10:30 - 10:43)
Also von daher, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich schon vor einem Jahr angefangen. Jetzt darf man bei einer Dina eines nicht vergessen. Sie ist eine alleinerziehende Mama mit drei Kindern.
(10:43 - 11:11)
Das ist auch wieder so ein Paradebeispiel, wie viele mir immer sagen, was alles nicht geht. Und wir haben doch einige Mandantinnen, die alleinerziehend sind und nicht unbedingt Kinder mit 14, 16, 17 haben, sondern wirklich auch kleine Kinder und die es komischerweise dann doch gebacken bekommen. Und da sage ich wieder, das ist eine Fokussache, auf was fokussiere ich mich? Wie ist meine innere Einstellung? Denke ich in Probleme oder in Lösungen? Dina ist auch jemand, der ganz extrem lösungsorientiert immer denkt.
(11:12 - 11:41)
Was gäbe es von deiner Seite sonst vom Support her, den wir bieten, zu sagen? Also ich würde wirklich sagen, das Thema Finanzmanagement ist essenziell für jedes Unternehmen. Ein gut strukturiertes Cashflow-Management aufzubauen, sich gut abzusichern, zu wissen, was brauche ich, was brauche ich nicht. Und eben auch langfristig zu denken, was ist mein großes Bild und wie unterstützen die Finanzen von heute dieses große Bild, das ich habe.
(11:41 - 12:15)
Habe ich dir immer nur schön zugeredet oder auch mal direkt und mal dein Denken gerührt, zu sagen, so habe ich das noch gar nicht gesehen? Ich finde überhaupt, mit jemandem was zu tun zu haben, der einfach unternehmerisch und in einer anderen Liga spielt, da wird deine eigene kleine Box immer wieder gesprengt. Und du denkst in anderen Grenzen, in anderen Horizonten. Das weitet das Denken sehr, finde ich.
(12:16 - 12:49)
Und du bist ja manchmal ein Querulant. Manchmal hast du vielleicht eine Meinung, die nicht jeder hat. Und das ist halt auch immer gut, finde ich.
Jemand, der mal eine ganz andere Sicht auf die Dinge hat. Und auch sich traut, sonst hinterfragen. Ist doch egal, was die anderen denken.
Einfach mal machen so. Mal gucken, wer gewinnt am Ende. Dina hat noch einen riesigen Vorteil.
Sie kennt auch meine Frau. Und auch die haben sich schon zusammen Zeit verbracht ausgetauscht. Die Dina kennt mich im Persönlichen, aber auch über meine Frau.
(12:49 - 13:18)
Ich glaube, das ist auch nochmal einen gewissen Vorteil zu haben, dass man vielleicht so die Denkweisen nachvollziehen kann. Also Dina, dein ganz, ganz starkes Thema ist ja KI, Jetboot. Logischerweise, wenn ich hier jemanden dran sitzen habe, wo in dieser Thematik so stark drin ist, habe ich mir das im Gegenzug auch gleich zum Nutzen gemacht.
(13:18 - 13:35)
Habe meine Mädels mit der Dina in den Raum zusammen reingesetzt. Habe die Dina einen Vortrag machen lassen, wo könnten wir bei Abläufen effizienter, effektiver werden. Von dem her, dass auch wir inzwischen KI im Unternehmen haben.
(13:35 - 14:03)
Für mich war ein Grundsatz bei KI, KI darf ja nicht einen einzigen Arbeitsplatz ersetzen. Aber KI in der breiten Wirtschaft wird den Arbeitsplatz ersetzen, der sich nicht damit beschäftigt. Von dem her, Dina, sag mal ein paar Worte bitte, was du genau machst und wie du zu KI stehst und wo du da auch in die Zukunft hin den Trend erkennst oder die Entwicklung.
(14:04 - 14:13)
Also ich erlebe viele Unternehmer, die das sagen wie du. Wir wollen keinen abbauen. Wir wollen aber mit der Mannschaft, die wir haben, zum Beispiel 20, 30 Prozent mehr Umsatz machen.
(14:13 - 14:25)
Das heißt, es geht darum, die, die da sind, zu befähigen, besser und schneller, effektiver zu arbeiten. Es geht auch darum, nerviger, aufgabenlos zu werden. Es gibt Dinge, die will keiner machen.
(14:25 - 15:04)
Keiner ist traurig, wenn das jetzt die KI übernimmt. Das heißt, es geht darum, die Arbeit, die da ist, besser zu machen, dass eben der Umsatz auf der anderen Seite steigt. Meine Kosten aber natürlich dementsprechend nicht mit ansteigen.
Ich natürlich auch andere Renditen habe. Und daher helfe ich Unternehmen zu gucken, erstmal auf individueller Ebene, was macht eigentlich jeder und wie kann der Einzelne in eine bessere Produktivität reinkommen. Ich sage, ich habe bisher ein Marketing-Team von fünf Leuten.
Eine fällt mir weg, weil die ausscheidet, wie auch immer. Und jetzt will ich mit vier Leuten die Arbeit von fünf hinkriegen. Dann gucken wir uns an, okay, was macht ihr, wo kann KI unterstützen, wie schafft ihr das, in einem Viererteam die Arbeit von fünf zu erledigen.
(15:05 - 16:20)
Ich kann da das eigene Beispiel geben. Bei uns ein wahnsinnig zeitintensives Thema oder zwei Bereiche sind heutzutage entweder, wenn ein Mandant eine neue Kfz-Versicherung benötigt oder vor allem die Schadensbearbeitung. Da hast du uns wahnsinnig unter die Arme gegriffen.
Wir haben heutzutage jeweils ein Jetboot. Wenn eine Schadensbearbeitung reinkommt, eine Schadensmeldung, wo fast komplett KI gesteuert ist und wo hier meine Mädels ganz, ganz, ganz brutal entlastet hat vom Zeitaufwand, von der Effektivität her, das nach oben gespielt hat, das ist steinverdient. Und genauso auch, wenn es um eine neue Kfz-Versicherung geht, was für Angaben wir alles brauchen, das macht heute der Jetboot.
Und von dem her, wie siehst du das in der Zukunft? Also gerade, ihr habt ja einen ganz schwierigen Bereich eigentlich für KI, weil ihr so stark reguliert seid. Die Finanzbranche ist super stark reguliert und hat ganz enges Korsett, in dem sie sich bewegen müssen. Ich bin auch gerade noch bei einer Bank drin, wo ich das eben erlebt, was die BaFin für Schraubzwingen anlegt.
(16:21 - 16:49)
Ich glaube aber, dass es erstens schon Spielräume gibt, in denen man das nutzen kann und die muss man ausschöpfen. Und zusätzlich, wir werden immer sicherere KI haben und wir werden mit KI arbeiten müssen. Sonst sind wir abgehängt von der Weltwirtschaft.
Wir sind so langsam in Deutschland, wenn ich mir angucke, was in den USA passiert, in Brasilien, in Südafrika, in Indien, was die schon KI nutzen und einsetzen. Und die eh schon weniger Kosten oft haben als wir. Wir sind ein Hochlohnland.
(16:50 - 17:12)
Und die schon die KI einführen, um effizienter zu sein. Und wir meinen dann noch warten zu können. Bin ich mal wieder richtig in der Aussage? Während andere KI nutzen, sind wir noch am regulieren? Ja, das ist ein großes Thema.
Leider. Mich schmerzt es zu hören. Auch ich kriege Rückmeldungen von Kunden, Industriekunden, Banken, was auch immer, die sagen, das ist für uns kein Thema.
(17:12 - 17:21)
Dann denke ich, mal gucken, ob es dich in drei Jahren noch gibt. Oder in fünf. Weil diese Aussage zu treffen, finde ich steil in der heutigen Zeit.
(17:21 - 17:39)
Ich hatte neulich einen Kunden. Das war mein absoluter Abschuss. Das habe ich noch nie erlebt.
Zwei ITler aus einem Immobilienunternehmen. ITler, die wirklich behauptet haben, das vergeht wieder, das wird platzen und dann ist das auch wieder vorbei. Und da habe ich gedacht, interessante Aussage, habe ich so noch nie gehört.
(17:39 - 17:54)
Und das Unternehmen hat, glaube ich, eine ziemlich klare Ablaufdatum. Ja, da kann man abschließend sagen, wer nicht mit der Zeit geht, der geht halt mit der Zeit. Dina, herzlichen Dank für die Einblicke.
(17:55 - 18:05)
Danke, Jonas, für deine Hilfe, für deinen Support, für deine Immerverfügbarkeit, für all die Tipps. Da bin ich dir schon sehr dankbar. Aber das versuche ich öfter zum Ausdruck zu bringen.
(18:06 - 18:18)
Das weiß ich. Ich weiß, dass du das sehr wertschätzt. Aber es beruht auf Gegenseitigkeit.
Auf Augenhöhe. Das ist das Wichtige. Danke.
(18:21 - 18:23)
Vielen Dank.
(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)
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